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© Abteilung Musikwissenschaft
Redaktion: Mario Aschauer
Letzte Änderung: 20.10.2014 10:00

Aktuelles:

CFP: Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur, ca. 16181918

Oesterreichisches Musiklexikon Online:
Personen des Tages

Neueste Bucherscheinungen:

C. Ottner,
E. W. Partsch (Hg.)
Musiktheater in Wien um 1900.Gustav Mahler
und seine Zeitgenossen
.
Tutzing 2014.
Robert Klugseder (Hg.)
CANTARE AMANTIS EST - Festschrift Franz K. Praßl zum 60. Geburtstag.,
Purkersdorf 2014.

Neueste CD-Erscheinung:

M. Bent,
R. Klugseder (Hg.)
Veneto 1440: Music from a new Veneto manuscript c. 1440.
Vienna 2014.


Über die Abteilung Musikwissenschaft

Mit 1. Jänner 2013 wurden die Kommission für Kunstgeschichte und die Kommission für Musikforschung zum Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) zusammengeführt. Die Leitung übernehmen zwei langjährige Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften der Kunsthistoriker Doz. Dr. Werner Telesko als Direktor (zugleich Leiter der Abteilung Kunstgeschichte) und die Musikwissenschaftlerin Doz. Dr. Barbara Boisits als seine Stellvertreterin (zugleich Leiterin der Abteilung Musikwissenschaft).

Die Abteilung Musikwissenschaft des IKM hervorgegangen aus der 1944 eingesetzten, ursprünglich als Zentralstelle für die Schubert-Forschung konzipierten Kommission für Musikforschung stellt heute die wichtigste außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Faches in Österreich dar. Zu den zentralen Betätigungsfeldern zählen neben Projekten der Identitäts-, Repräsentations- und Kontextforschung mit stark interdisziplinärer Ausrichtung (wie zuletzt im Forschungsschwerpunkt "Musik – Identität – Raum", MIR) die Fortführung der Onlineversion des Oesterreichischen Musiklexikons (oeml) sowie mehrere Editions- und Dokumentationsprojekte.

Nationale und internationale Kooperationen sind in diesen Bereichen selbstverständlich und notwendig: als Beispiel sei die Wiener Arbeitsstelle der Neuen Schubert-Ausgabe genannt, die das Ziel einer wissenschaftlich-kritischen Herausgabe der Werke Franz Schuberts gemeinsam mit Partnern in Deutschland verfolgt. Der Erforschung von Leben, Werk und Rezeption Anton Bruckners widmet sich ein eigener Forschungsbereich. Weitere Editionsvorhaben, an denen die Abteilung Musikwissenschaft des IKM z. T. federführend beteiligt ist, sind die Johann-Joseph-Fux-Gesamtausgabe, die Johannes Brahms Gesamtausgabe (in Kooperation mit der Universität Kiel) sowie die Anton Webern Gesamtausgabe (in Kooperation mit der Universität Basel).

Darüber hinaus verfolgen die Mitarbeiter(innen) der Abteilung Musikwissenschaft des IKM mehrere kleinere Forschungsprojekte im Rahmen der "Studien zur Musikgeschichte Österreichs und Zentraleuropas". Durch regelmäßige Meetings werden förderliche Wechselwirkungen erreicht und eine inhaltliche Vernetzung der Einzelprojekte angestrebt.

Um die Wahrnehmbarkeit ihrer Forschungsleistungen in der Öffentlichkeit zu erhöhen und zugleich ihre praktische Relevanz zu dokumentieren, werden Begleitveranstaltungen in engem Bezug zu laufenden Forschungsprojekten speziell im Rahmen von Tagungen durchgeführt. Sie sollen sich durch Allgemeinverständlichkeit bei gleichzeitiger inhaltlicher Exzellenz auszeichnen und so den Brückenschlag zwischen Fachleuten, praktischen Musiker(inne)n und einem interessierten Publikum ermöglichen. Konzerte mit wissenschaftlich aufbereiteten Neueinspielungen werden im Rahmen einer eigenen CD-Reihe ("Klingende Forschung", in Kooperation mit dem Phonogrammarchiv der ÖAW) der Öffentlichkeit angeboten.

Auch in Zukunft wird das Forschungsportfolio der Abteilung Musikwissenschaft des IKM durch Angliederung externer Projekte bereichert und so der hohe Anteil kompetitiv eingeworbener Dritttmittel (FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung; Land und Stadt Wien; Land Oberösterreich; Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank; Ernst von Siemens-Musikstiftung) ausgebaut.