Stefan Strauß, ursprünglich Wirtschaftsinformatiker, befasst sich am ITA mit E-Governance und deren Auswirkungen auf politische Prozesse, Identitätsmanagement, Überwachung und den Schutz der Privatsphäre. Weitere Forschungsinteressen liegen im Feld der Informations- und Computerethik.
Ausbildung
Strauß absolvierte das Diplomstudium Wirtschaftsinformatik (Mag.rer.soc.oec.) mit Schwerpunkt Information Engineering und Management an der Johannes Kepler-Universität Linz 2007 und verfasste seine Diplomarbeit zum Thema E-Government und Perspektiven elektronischer Demokratie.
Laufbahn
Nach einem Auslandsaufenthalt in Berlin arbeitete Strauß zwischen 2006 und 2007 im Bereich e-Participation und wirkt an der Organisation und Durchführung von Partizipationsprozessen mit. Bis 2008 war er als Web- und Software Systems Engineer in verschiedenen Softwareentwicklungsprojekten tätig. Seit 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am ITA im Bereich Informationsgesellschaft mit Schwerpunkt e-Demokratie.
Seine Publikationen befassen sich mit elektronisch gestützten Formen der BürgerInnen- und Öffentlichkeitsbeteiligung, der Rolle von Identitätsmanagement in der Informationsgesellschaft und dem Spannungsfeld zwischen Privatsphäre und Transparenz.
