Myrtill Simkó

Prof.in Dr.in

Myrtill Simkó ist Zell- und Molekularbiologin mit langjähriger Expertise im Bereich der Toxikologie, insbesondere der Wirkung elektromagnetischer Felder und zu den Effekten von Nanopartikeln.

Ausbildung

Geboren in Budapest, studierte sie von 1979 bis 1986 Biologie (Diplom) und Musikwissenschaften an der Justus-Liebig Universität Gießen, Deutschland. Sie promovierte 1989 an der Ruprecht-Karls Universität in Heidelberg/Deutsches Krebsforschungszentrum zum Thema der Zellzyklusregulation. 2001 habilitierte sie im Fach Molekularbiologie an der Universität Rostock mit dem Titel „Extremely low frequency electromagnetic fields as effectors of cellular responses in vitro. A possible cell activation stimulus?“ und 2001 erhielt die „venia docendi“.

Laufbahn

Myrtill Simkó war von 1986 bis 1989 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg im Institut für Zell- und Tumorbiologie, sowie 1990/1991 Leiterin des endokrinologischen Forschungslabors an der Ludwig-Maximilians Universität München, Klinikum Großhadern. Anschließend bis 1994 war sie wissenschaftliche Angestellte im Institut für Strahlenhygiene des Bundesamtes für Strahlenschutz, Neuherberg/München. Von 1994 bis 2007 war Frau Simkó zunächst wissenschaftliche Assistentin, dann Leiterin der unabhängigen Arbeitsgruppe Umweltphysiologie am Institut für Zellbiologie und Biosystemtechnik an der Universität Rostock, Deutschland.

Sie war Gastwissenschaftlerin in der University of California, Riverside, USA und von 2005 bis 2011 war sie Gastprofessorin an der Örebro Universität, Life Science Center, Schweden. Seit November 2007 ist sie apl. Professorin für Zellbiologie an der Universität Rostock. Seit 2007 ist sie Senior Scientist des Projekts NanoTrust, im Rahmen dessen sie sich hauptsächlich mit der Risikoabschätzung für die menschliche Gesundheit von Nanomaterialien und der Nano-Dosimetrie befasst. Myrtill Simkó ist eine anerkannte Wissenschaftlerin und ist für die EU im SCENIHR (DG SANCO) und im OECD am WPMN-SG7 (alternative Testmethoden für die Nanotoxikologie) als Expertin aktiv.

Ausgewählte Publikationen

Ihre wissenschaftliche Publikationsliste enthält 34 peer-reviewed Artikel in Fachjournalen und ca. 50 Artikel als Proceedings, Reports sowie Buchbeiträge in den Bereichen der Zellbiologie, in vitro Toxikologie und Risikoabschätzung.

Kontakt
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