Helge Torgersen, ursprünglich Molekularbiologe, widmet sich der Analyse des Dreiecks Wissenschaft – Öffentlichkeit – Politik.
Ausbildung
Geboren 1954 in München, aufgewachsen in Wien, Hannover, Bonn und Salzburg, wo er Biologie studierte und 1980 mit einer Arbeit zu experimenteller Andrologie („Pille für den Mann") promovierte.
Laufbahn
Helge Torgersen war zwischen 1981 und 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent an den Instituten für Molekularbiologie und für Biochemie der medizinischen Fakultät der Universität Wien in der Virenforschung tätig.
Seit 1990 am ITA, arbeitete er zunächst im Bereich Biotechnologie, später an Governance von Technologie-Kontroversen. Sein Interesse gilt heute allgemein dem Verhältnis von Technikentwicklung und gesellschaftlicher Wahrnehmung; konkret arbeitete er in letzter Zeit vor allem zu gesellschaftlichen Aspekten der Synthetischen und Systembiologie sowie der Nanotechnologie und zu partizipativen Verfahren der Technikfolgenabschätzung.
Ausgewählte Publikationen
Helge Torgersen war u.a. Herausgeber vier wissenschaftlicher Bände. Seine Publikationsliste umfasst außerdem zahlreiche peer-reviewte Artikel in Fachjournalen, zuletzt etwa zum Konfliktpotenzial der Synthetischen Biologie.
