Nanotechnologie

Nanotechnologie ist ein bedeutender Zweig der Forschung und Technologieentwicklung. Das ITA analysiert die Regulierung von Nanotechnologien und ermittelt mögliche Gefahren für Gesundheit und Umwelt.

Nanotechnologie ist ein Sammelbegriff für jene Technologien, die sich die besonderen Eigenschaften von Atomen und Molekülen im Nanometerbereich zunutze machen bzw. diese beobachten und bearbeiten (1 Nanometer = 1 Milliardstel Meter). Anwendungen finden sich z.B. bei der Erzeugung spezieller Oberflächen, in der Optik und in der Computertechnologie, in der Medizin, bei Kosmetika oder der Wasseraufbereitung.

Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt

Welche Auswirkungen dieser relativ neue Zweig auf unsere Gesundheit und die Umwelt hat ist nicht ausreichend untersucht. Wir können die tatsächlichen Gefahrenpotentiale noch nicht verlässlich einschätzen. Daraus entstehen Bedenken über mögliche Risiken. Umfangreiche Forschungen und eine effektive Kommunikation nach außen sind daher besonders wichtig.

NanoSafety, NanoHotTopics und NanoTrust

Das ITA hat seit 2006 eine Reihe von Projekten über die möglichen Wirkungen der Nanotechnologie durchgeführt: NanoSafety war an das Europäische Parlament gerichtet und gab einen Überblick über relevante Aspekte der Gesundheits-und Umweltsicherheit. NanoHotTopics, konzentrierte sich speziell auf Fragen des ArbeitnehmerInnenschutzes.

Im Hauptprojekt NanoTrust wird der allgemeine Wissensstand erhoben und in sogenannten NanoTrust-Dossiers aufbereitet. Die Themenpalette reicht von gesundheitlichen Auswirkungen – etwa der Frage, ob Nanopartikel über die Haut bzw. ins Gehirn eindringen können und was sie dort bewirken könnten – über Fragen der Kennzeichnung und Regulierung von Produkten bis zu ArbeitnehmerInnen-, KonsumentInnen- und Umweltschutz.

Ob Nanotechnologie gefährlich ist, lässt sich aufgrund der Breite der Themen, aber auch wegen des mangelnden Wissensstands noch nicht beantworten. Die NanoTrust-Dossiers geben einen Überblick darüber, wo wir jetzt gerade stehen.

Kohlenstoff-Nanoröhrchen als Material der Zukunft