Innovationen wie Notrufsysteme, Internet oder Handy können älteren Menschen das Leben wesentlich erleichtern. Was aber, wenn die Bedienung der Geräte ganz einfach zu kompliziert ist? Oder wenn Innovationen wie z.B. Videoüberwachung und Sensoren die Privatsphäre und Autonomie der Menschen zu Hause verletzen?
Wien im Jahr 2050
Genau hier setzt das Projekt „Autonomes Leben in Wien“ an: Erstmals werden gemeinsam mit einem Unternehmen Visionen von BürgerInnen für ein autonomes Leben älterer Menschen entwickelt. Im Vordergrund steht die Frage, wie ein sogenanntes „umgebungsgestützte Leben“ (Ambient Assisted Living – AAL) im Jahr 2050 aussehen soll.
BürgerInnen verschiedener Altersgruppen formulieren ihre Visionen für die Zukunft zunächst in Workshops. Auf Basis der darin enthaltenen Werte, Wünsche und Ängste formulieren Teams aus ExpertInnen und StakeholderInnen Empfehlungen für Forschung und Politik. Die fertigen Empfehlungen werden am Ende zur Abstimmung auf der Website www.Leben2050.at freigegeben. Sie zeigen Bedarf und Ansprüche an Forschung und Entwicklung auf.
CIVISTI macht es möglich
Mit Hilfe der vom ITA entwickelten CIVISTI Methode werden in den kommenden 18 Monaten BürgerInnen, Stakeholder wie Pflegepersonal, Firmen, oder Familienmitglieder der Betroffenen sowie ExpertInnen gemeinsam versuchen, ein ganzheitliches Bild relevanter Zukunftsthemen für ein autonomes Leben im Alter zu entwerfen. Interdisziplinarität und Bürgernähe stehen dabei im Vordergrund.
Leiter des vom ZIT im Rahmen von „Smart Vienna“ geförderten Projekts ist die Beratungsfirma Innovendo. Einer ihrer Schwerpunkte ist Politikberatung zu Ambient Assisted Living (AAL).
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