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Textverarbeitung auf dem PC, elektronische Post (E-mail), elektronisches Publizieren und online-Datenbanken sind nur einige Begriffe, die bereits eingeleitete Veränderungen des Kommunikationsverhaltens in der Wissenschaft bezeichnen. Doch das ist aller Voraussicht nach erst der bescheidene Anfang, denn schon jetzt kündigen sich einige weitere Entwicklungen an: virtuelle Workshops, online-Begutachtung von Texten, intelligente Suchagenten, global vernetzte Datenbanken und digitale Bibliotheken, hypertextuelle Zettelkästen... Noch befinden wir uns in einem teilweise experimentellen Stadium. Aber es ist bereits abzusehen, daß sich vieles durchsetzen und nicht nur das Verlags- und Bibliothekswesen, sondern die wissenschaftliche Kommunikation insgesamt nachhaltig beinflussen wird. In den USA wurde für diese Entwicklung die einprägsame Bezeichnung Post-Gutenberg Galaxis" geprägt und gemutmaßt, daß wir vor einer vierten kognitiven Revolution nach der Erfindung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks befinden. Diese Studie setzte sich zum Ziel, über die schon heute festzustellenden, inkrementellen Änderungen im Wissenschaftsbetrieb i.e.S. hinaus die zukünftige Entwicklungen zu antizipieren und einzuschätzen. Angesichts von geradezu messianischen, technik-euphorischen Plädoyers auf der einen Seite aber auch großer Skepsis hinsichtlich der Potentiale und sogar einer Tendenz zur Computer-Verweigerung mancher Wissenschafter auf der anderen Seite schien eine kritische Evaluierung und vorsichtige Extrapolation bestehender Trends auf Basis eines interdisziplinären Ansatzes in der Tradition der Technikfolgen-Abschätzung angebracht. Das Projekt wurde im Zeitraum I/2000XII/2002 vom Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (FWF) teilgefördert. |
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