Arbeitsschwerpunkte

Monitoring

Die Beobachtung technischer Trends sowie technologiepolitisch relevanter gesellschaftlicher Entwicklungen sind integraler Bestandteil von TA. Diese Tätigkeit wird am ITA durch das Monitoring von internationalen Trends in der Technikfolgenabschätzung begleitet. Aktuelle Beispiele dieses Teils unserer Tätigkeit sind die explorativen Projekte zur Nanotechnologie, welches die Risiko- und Begleitforschung international erhoben hat, und zum Bionik-Potenzial in Österreich. Aus dieser Beobachtung könnten sich in der Folge neue ITA-Forschungsschwerpunkte ergeben, etwa im Bereich der Nanotechnologie.

TA-Institutionen sind für die wissenschaftliche Bearbeitung ihrer Problemstellungen auf profunde Methodenkenntnisse angewiesen. TA-relevante Methoden umfassen zum einen die bewährten Methoden empirischer Sozialforschung als auch TA-spezifische Methoden. Schließlich spielt in Umwelt- und Technikkonflikten die Beteiligung von Bürger(innen) und/oder Stakeholdern heute eine immer wichtigere Rolle. Im Bereich empirischer Sozialforschung kommen am ITA quantitative und qualitative Methoden zur Anwendung. Zudem widmen wir uns der Weiterentwicklung qualitativer Methoden (Experteninterviews). TA-spezifische Methoden wie partizipative Verfahren, das Delphi oder "Foresight Studies" haben am ITA eine langjährige Tradition. Ende der 1990er Jahre initiierte das ITA das erste österreichische Technologie-Delphi. Seitdem haben sich auch die theoretische Auseinandersetzung sowie die konzeptionelle Entwicklung von Beteiligungsexperimenten verstetigt und vertieft. Der zunehmenden Bedeutung neuer Akteure in der Technikgestaltung wird aktuell in einem Projekt, das sich mit der Option einer partizipativeren Gestaltung der österreichischen Technologiepolitik beschäftigt, Rechnung getragen.

 

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