Informations- und Kommunikationstechnologien |
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Die geplanten Arbeiten auf diesem Gebiet stehen
in engem Zusammenhang und können unter dem Überbegriff
"e-Society" zusammengefasst werden. Im Rahmen dieses Forschungsbereichs
spielt das Internet eine zunehmende Bedeutung, da dieses Bündel an
Technologien und Diensten auf absehbare Zeit immer mehr Bereiche des
öffentlichen und privaten Lebens mit beeinflussen wird. Das
Folgende Schwerpunkte werden in diesem Gebiet derzeit bearbeitet:
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Cyberwissen(schaft) (CyberscienceCyberknowledge)Hier hat das
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e-Government und e-DemocracyDie traditionelle Organisation staatlicher Einrichtungen und Dienstleistungen, insbesondere der öffentlichen Verwaltung und der Beziehungen zu ihren Klienten ist im Umbruch. Die Popularisierung des Internet, staatliche Aufgabenreform und New Public Management sowie die forcierte Förderung einer europäischen Informationsgesellschaft durch die EU-Politik (Initiative "e-Europe") stellen Produktion und Inanspruchnahme öffentlicher Dienstleistungen auf eine neue Basis. Der Forschungsschwerpunkt e-Government beschäftigt sich mit dem Wandel von Informations-, Kommunikations- und Transaktionsprozessen im Bereich der öffentlichen Verwaltung und staatlicher Institutionen durch neue Medien. Neben Interaktionen zwischen staatlichen Einrichtungen, BürgerInnen und Unternehmen umfasst e-Government auch Dienstleistungen, die demokratische Kommunikations- und Partizipationsstrukturen unterstützen (e-Democracy). Das
Ein zweiter Untersuchungsstrang des Forschungsschwerpunkts e-Government befasst sich mit Veränderungen von Formen politischer Partizipation durch IKT (e-Democracy). Im Zentrum stehen elektronische Beteiligungsformen und deren Bedeutung bzw. Potenzial für repräsentative Demokratien. Über die Untersuchung der Auswirkungen der Digitalisierung auf den Zugang zu Informationen des Staates als einer wesentlichen Voraussetzung hinaus sind theoriegeleitete und empirische Untersuchungen zu deliberativen Kommunikationsprozessen auf kommunaler, nationaler und europäischer Ebene geplant. Die Auseinandersetzung mit den elektronischen Beteiligungsformen soll einen Beitrag zur Frage der Nutzung des oftmals postulierten Demokratiepotenzials des Internet leisten. Besondere Bedeutung wird der Evaluierung von elektronischen Beteiligungsformen zukommen: Das zunehmende Angebot an online Diskussionsforen und die Einbindung von BürgerInnen in Form von online Konsultationen erfordert eine "Impact-Abschätzung", etwa auf Entscheidungsfindungsprozesse in bestehenden Institutionen wie parlamentarische Ausschüsse, EU-Gremien etc., eine Bewertung hinsichtlich demokratiepolitischer Möglichkeiten neuer IKTs und eine Beratung in Richtung zukunftsorientierter "good practice" Modelle im Bereich e-Democracy. |
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PrivacyDurch die Digitalisierung, die Verbreitung des Internet und der Mobilkommunikation ist die Menge generierter und gesammelter Daten enorm gestiegen. Diese Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen, im Gegenteil, die Vision des Ubiquitous Computing wird im Zusammenspiel mit leistungsfähigen Methoden der biometrischen Erkennung und Datenanalyse zu weiteren Quantensprüngen in Quantität und Qualität personenbezogener Daten führen. Die technische Entwicklung läuft aber nicht nur in eine einzige Richtung, leistungsfähige Technologien zum Schutz der Privatsphäre und zum Identitätsmanagement sind grundsätzlich verfügbar, werden bislang allerdings kaum eingesetzt. Neben der klassischen technikinduzierten Vorgangsweise, die die Folgen der Einführung konkreter Technologien abzuschätzen versucht, gewinnt eine problemorientierte Sichtweise zunehmend an Bedeutung. Im Forschungsprogramm Privacy steht das gesellschaftliche Problemfeld "Privatsphäre in der digitalen Welt" im Mittelpunkt der Analyse. Das Forschungsprogramm soll das Beziehungsgeflecht zwischen Technologien, Grundrechten und sozialen/politischen Folgen analysieren und darauf aufbauend Handlungsoptionen ableiten. Ausgangspunkt und Kern der Analyse bilden die Wirkungen neuer und zukünftiger Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Privatsphäre. In einer erweiterten Perspektive sollen aber auch andere Technikfelder (z.B. Biometrie und Biotechnologie) sowie weitere betroffene Grundrechte (z.B. Informations- und Meinungsfreiheit) diskutiert werden. |
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