Das ITA

Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung

Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) führt interdisziplinäre wissenschaftliche Forschung an den Schnittstellen von Technik und Gesellschaft durch. Im Mittelpunkt stehen Entwicklungstendenzen, gesellschaftliche Auswirkungen und Optionen für die Gestaltung technischen Wandels. Die Ergebnisse der Untersuchungen dienen u.a. der Beratung von Entscheidungsträgern.

Technikfolgen-Abschätzung soll Erkenntnisse über die gesellschaftlichen Wirkungen neuer Technologien gewinnen, um die Rahmenbedingungen für den technischen Wandel gestalten zu können. Konkret wird versucht, aus technischem Fortschritt möglichst hohen gesellschaftlichen Nutzen zu ziehen und nachteilige Folgen zu vermeiden (–>mehr zu TA).

Das ITA untersucht Anwendungen neuer Techniken in ihren sozialen Zusammenhängen. Die Analyse technischer und gesellschaftlicher Bedingungen, Risiken und Chancen liefert die Basis für die Entwicklung von technischen und organisatorischen Gestaltungsalternativen sowie Regulierungsmaßnahmen. Systematische, interdisziplinär angelegte empirische Abstützung und transparente Aufbereitung der Resultate sind dabei wichtige Elemente. Voraussetzung für die Arbeit des ITA ist darüber hinaus ein erhebliches Maß an Grundlagenforschung sowie das Bemühen, zukünftige Problembereiche frühzeitig zu erkennen.

Die Ergebnisse werden zu entscheidungsbezogenen Handlungsoptionen aufbereitet und bieten eine Informationsbasis für all jene, die sich für Bedingungen und Folgen technischen Wandels interessieren, und insbesondere für Entscheidungsträger, die diesen Wandel mitgestalten. Zahlreiche Projekte des ITA für nationale und supranationale Organisationen dokumentieren diese Funktion. Internationale Kooperationen, insbesondere auf EU-Ebene, sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des ITA.

 

Organisationsform

Das ITA ist ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Es besteht in seiner jetzigen Form seit 1.1.1994 und ist aus der im Jahre 1988 gegründeten Forschungsstelle für Technikbewertung hervorgegangen. Das ITA beschäftigt rund ein Dutzend wissenschaftliche MitarbeiterInnen. Sie bringen die Fächer Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaften, Rechtswissenschaft, Psychologie, Philosophie, Nachrichtentechnik, Chemie und Biologie in die interdisziplinäre Arbeit der Technikfolgenabschätzung ein. Teams aus dem Kreis der Institutsangestellten werden nach Bedarf – zeitlich befristet – durch externe ExpertInnen ergänzt.

Das Institut wird in seiner Tätigkeit durch ein von der Akademie der Wissenschaften eingesetztes Kuratorium unterstützt.

Das ITA finanziert seine Arbeit aus Mitteln der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und aus Drittmitteln (z. B. Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, diverse österreichische Ministerien, Kommission der Europäischen Union etc.).

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