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Strategien zur räumlichen Entwicklung der Ostregion - SRO

Laufzeit
April 2008 – Dezember 2009

Auftraggeber
Planungsgemeinschaft Ost (PGO)

Bearbeitung
Prof. Dr. Heinz Fassmann, Dr. Peter Görgl, Dr. Marco Helbich

Über das Projekt

Anlass zur Vergabe dieses Forschungsprojekts war für die Planungsgemeinschaft Ost (PGO) die demographische Prognose für die Stadtregion Wien, nach der in den kommenden Jahrzehnten mit einem massiven Bevölkerungswachstum zu rechnen ist – sowohl in der Stadt Wien selbst, aber auch im Umland. Mit dem starken Wachstum von Bevölkerung sind natürlich auch planerische Fragen und Herausforderungen verbunden (Verkehr, Siedlungsstrukturen, Schaffung von gefördertem Wohnbau, Integration von Zuwanderern, Suburbanisierung etc.).

Hauptziele des Projekts sind zunächst die Analyse der Entwicklung in der Stadtregion und im weiteren Verlauf auch die Findung von Ideen und Vorschlägen für geeignete politisch-planerische Strategien, wie man auf das künftige Wachstum möglichst sinnvoll reagieren könnte.  

Das Projekt ist in insgesamt fünf Module untergliedert, von denen das ISR die ersten beiden übernommen hat: Modul 1 „Analyse der Entwicklung der Stadtregion 1991-2007“, Modul 2 „Szenarien der künftigen Entwicklung der Stadtregion“.

Modul 1 liefert in Form einer ex-post Analyse die nötige Grundlage, um zum einen den entwicklungsmäßigen Status Quo in Bezug auf Bevölkerung, Wanderung, Siedlung, Verkehr und Wirtschaft in der Stadtregion darstellen zu können. Dies soll in der geplanten Publikation „Atlas der wachsenden Stadtregion“ auch einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden. Die weitere vertiefte Analyse dieser ersten Ergebnisse ermöglicht es, die wichtigsten Push- und Pull – Faktoren zu identifizieren, die Wanderung und Siedlungstätigkeit beeinflussen.

Diese ‚Driving Forces’ fließen in Modul 2 in die ex-ante Analyse ein, welche sich nicht mehr mit der Vergangenheit der Stadtregion beschäftigt, sondern mit ihrer zukünftigen Entwicklung: Welche Gemeinden oder Teilräume der Stadtregion haben Potenzial für Wachstum, welche weniger? Dazu werden detaillierte Gemeindeprofile erstellt (Bodenpreise, Bauland, Infrastruktur, Erreichbarkeit etc.), die zunächst eine Art ‚Potenzialindikator’ ergeben, der schließlich bei der Konstruktion der Entwicklungsszenarien eine tragende Rolle spielt.

Anhand der verschiedenen Szenarien können dann auch die politisch-planerischen Implikationen dargestellt und diskutiert werden – eine wichtige Grundlage für die Folgemodule des Projekts SRO.