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GEITONIES - Generating Interethnic Tolerance and Neighbourhood Integration in European Urban Spaces

Laufzeit
Mai 2008 - Mai 2011

Finanzierung
EU - 7. Rahmenprogramm

Bearbeitung am ISR
MMag. DDr. Josef Kohlbacher, Mag. Dr. Ursula Reeger

Zielstezung
Das Forschungsprojekt im 7. EU-Rahmenprogramm, welches vom Institut für Geographie (Centro de Estudos Geograficos, CEG) der Universität Lissabon geleitet wird, und an dem neben dem ISR, das IMES (Universität Amsterdam), die Universität von Deusto (Bilbao), das RDPRU der Universität von Macedonien (Thessaloniki) und das CMR der Universität Warschau kooperieren, widmet sich den räumlichen Rahmenbedingungen und den darin ablaufenden interethnischer Interaktionen auf der individuellen und der Gruppenebene. Es werden dabei Interaktionen zwischen Bevölkerungsgruppen und Individuen mit und ohne Migrationshintergrund genauso einbezogen wie die Beziehungen zwischen unterschiedlichen Herkunftsgruppen unter den Migranten. Es sollen die kontextuellen Bedingungen analysiert werden, unter denen interethnische Beziehungen im räumlichen Kontext der urbanen Nachbarschaften und der Wohnviertel zu einem höheren bzw. geringeren Toleranzlevel anderen Gruppen gegenüber führen. Dem unmittelbaren Face-to-face-Kontakt im Wohnquartier sowie in öffentlichen Freiräumen wird dabei besonderes Gewicht beigemessen. In den beteiligten Städten werden jeweils zwei räumliche Einheiten mit stark divergierenden Anteilen zugewanderter Bevölkerung und unterschiedlicher herkunftsmäßiger Zusammensetzung der Migrantenbevölkerung ausgewählt und hier eine Befragung von jeweils 300 Personen durchgeführt. Die Auswertung der empirischen Daten erfolgt auf der Grundlage der komplexen Methode der Event History Analysis. Die Resultate sollen in Form von Good-Practice-Ansätzen umgesetzt werden, die sich auf die munizipale Ebene der städtischen Integrationspolitik beziehen.

 

 

 

 

 

 
 

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