COMET
- Competitive Metropolises
Economic Transformation, Labour Market and
Competition in European Agglomerations
Laufzeit
Dezember 2001 – Dezember 2004
Finanzierung
Europäische Union, Zusatzfinanzierung durch das bm:bwk
Bearbeitung
am ISR
Mag. Elisabeth Bohunovsky, Dr. Axel Borsdorf, Mag. Christina
Enichlmair, DI Edgar Hagspiel, Dipl.-Geogr. Merja Hoppe,
Mag. Matthias Kranabether, DI Heimo Kropf, Dipl.-Geog. Monika
Kuffer, DI Gernot Maierbrugger (†), DI Imke Mehlhorn,
Dr. Michaela Paal, Mag. Anita Pöckl, David Stein M.Sc.,
DI Elke Schimmel, DI Hannes Wimmer
Zielsetzung
und Ergebnisse
In COMET, einem Forschungsprojekt im 5. Rahmenprogramm der
Europäischen Union, arbeiteten 16 Partner aus Wissenschaft,
Politik und Praxis in Wien, Berlin, Amsterdam, Brüssel,
Straßburg, Barcelona und Kopenhagen zusammen. Das
ISR fungierte dabei als Koordinator und bearbeitete die
Fallstudie Wien.
COMET
hat an sieben europäischen Beispielsstädten untersucht,
in welchem Ausmaß die früher für Innenstädte
typische Konzentration von Servicebetrieben nun am Stadtrand
vorzufinden ist und wie stark damit die Wettbewerbsfähigkeit
der Kernstädte reduziert wird. Tatsächlich erleiden
die Innenstädte durch die Abwanderung von Betrieben
des Dienstleistungssektors in die suburbanen Gebiete eine
Reduktion auf eine rein kulturelle Funktion. Die wirtschaftliche
Dynamik verlagert sich in das Stadtumland, die Innenstädte
werden musealisiert, weil die Vielfalt an Dienstleistungseinrichtungen
verloren geht und die Attraktivität der Innenstädte
als unternehmerischer Standort sinkt. Um diesen, für
die Innenstädte negativen Prozess sinnvoll zu steuern,
bedarf es aber einer neuen Kultur der räumlichen Steuerung,
die auch die Vielfalt der Akteure der Stadtentwicklung berücksichtigt.
COMET
hat mit einem explorativen Ansatz wichtige Erkenntnisse
zu Governance, Raumstrukturen, Standortpräferenzen
und Standortfaktoren, zur Dynamik des Servicesektors, zu
Großprojekten und zur vergleichenden Metropolenforschung
geliefert. Es wurde von Vertretern der Europäischen
Kommission mehrfach als Musterprojekt der Key Action City
of Tomorrow and Cultural Heritage bezeichnet.
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