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Zielsetzung

Das langfristige Rahmenprogramm des Institutes für Sozialanthropologie ist inhaltlich auf das Thema „Konsens und Konflikt in Asien und im östlichen Mittelmeerraum“ ausgerichtet. Besondere Beachtung finden dabei transnationale Entwicklungen in Asien, regionale Integration und Kooperation, der Wandel traditioneller Familien- und Verwandtschaftsbeziehungen, sowie regionale- und Binnenmigration innerhalb Asiens.

Die regionalen Schwerpunkte liegen hierbei im islamisch geprägten Nahen Osten, im primär buddhistischen Zentralasien, und in Südostasien sowie der Inselwelt im indischen Ozean.

Methodisch orientiert sich das ISA an geschlechtersensiblen empirisch-ethnographischen Feldforschungen in einheimischen Sprachen, am systematischen interkulturellen Vergleich und an der Analyse und Interpretation soziokultureller Prozesse in Gegenwart und Geschichte (inklusive der einschlägigen Wissenschaftsgeschichte).

Das mittelfristige Forschungsprogramm des ISA von 2012-2016 lautet „Engaging with Crisis, Mobility, and Transformation in Asia and the Eastern Mediterranean.“ Dieses Forschungsprogramm beinhaltet einen klaren Fokus auf systemische und biographische Krisen in der Gegenwart und Geschichte Asiens, auf die Zusammenhänge zwischen Krisen und Migration, und auf die Rolle von großen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Veränderungen. Dabei wird besonders auf die Frage eingegangen, wie verschiedene Gesellschaften in Asien mit Krisen, Mobilität und größeren Veränderungen umgehen.