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[2010/09] Österreichische Forschungen in von Kurden bewohnten Regionen
Ein Beitrag zur Forschungsgeschichte der Kultur-und Sozialanthropologie in Westasien sowie zur kurdologischen Forschung

Projektleitung: Maria Six-Hohenbalken
Projektlaufzeit: 01.09.2007 - 01.09.2010

Ziel des Projektes ist es mittels Archivmaterialien und unveröffentlichten Forschungsergebnisse neue Erkenntnisse über ethnonationale Bewegungen und inter-ethnische Beziehungen in diesem Raum zu gewinnen. Bestände in österreichischen Archiven ermöglichen, dass ein Fokus auf die Entwicklungen von der Mitte des 19. bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gelegt wird.

Von 1994 bis 1998 wurde in einem FWF Projekt (Leitung: Prof. Seibt, Kommission für Byzantinistik der ÖAW) der österreichische Bestand an Literatur über Kurden systematisch gesichtet und in Form einer kommentierten Bibliographie publiziert. Die sehr umfangreichen Archivbestände sind erst teilweise bearbeitet. Im Zuge dieses Projektes werden diese Forschungsarbeiten (u.a. kultur- und sprachwissenschaftliche) und Expeditionen (v.a. naturwissenschaftliche) analysiert und publiziert. Weiters werden Archivbestände über die politischen Beziehungen, Militärmissionen und Handelsverbindungen mit dem Osmanischen und Persischen Reich sukzessive bearbeitet (k.u.k. Orientalische Akademie) und besonderes Augenmerk wird auf Archivbestände einzelner Missionen gelegt (Mechitaristen, Jesuiten).