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TSERING GYALPO; JAHODA, Christian; KALANTARI, Christiane; SUTHERLAND, Patrick; with contributions by Eva ALLINGER, Hubert FEIGLSTORFER and Kurt TROPPER
འཁོར་ཆགས། / Khorchag / 廓迦寺文史大观 [Kuojia Monastery: An Overview of Its History and Culture]. Reihe: Studies and Materials on Historical Western Tibet, Volume I; ed. Tsering Gyalpo & Christian Jahoda.

Lhasa: Bod ljongs bod yig dpe rnying dpe skrun khang [Old Tibetan Books Publishing House], (Dec.) 2012; 290 pp., 207 ill. (198 in colour), 3 plans, 2 maps.
(ISBN: 978-7-80589-204-7)

Das Kloster Khortschag (Tibetisch: 'Khor chags, Chinesisch Kuojia) in Purang, Westtibet (Präfektur Ngari, Autonome Region, VR China), gegründet zu Ende des 10. Jahrhunderts u.Z., ist eines der drei ältesten buddhistischen Klöster des historischen Westtibet. In der Nähe des heiligen Berges Kailas gelegen, ist das Kloster bis heute in ganz Tibet wegen seines Erbes alter sakraler Kunst berühmt.

Die visuelle Dokumentation seiner Architektur und der in Khortschag erhaltenen Wandmalereien, Skulpturen und Ritualgegenstände sowie der religiösen und festlichen Traditionen, die in diesem Band mit großteils neuen Informationen zum ersten Mal vorgestellt und erläutert werden, bietet reichhaltiges Studienmaterial für alle, die diesen historisch bedeutenden Ort besuchen oder studieren.

Zusammen mit mündlichen und schriftlichen Berichten zu den Verhältnissen in vormodernen Zeiten sowie mit Angaben zur Erhaltung und Wiederherstellung der spezifischen religiösen und kulturellen Traditionen vermittelt dieser Band einen Überblick über die Geschichte, sozio-ökonomische Organisation, Baukultur, Kunstgeschichte und religiösen Traditionen dieses Klosters sowie Einblick in die kulturellen Traditionen der Dorfbevölkerung, wie zum Beispiel Lied- und Tanztraditionen und die Aufführung religiöser Stücke.

 

Tsering Gyalpo ist ein Professor und Direktor des Instituts für Religionsforschung an der Tibetischen Akademie für Sozialwissenschaften in Lhasa. Er war Gastwissenschaftler am Harvard-Yenching Institut und mehrere Male auch an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen, u.a. mNga' ris chos 'byung („Religous History of Western Tibet"), Lhasa, 2006; Mural Paintings of Wa-chen Cave in Western Tibet, Lhasa, 2011; mNga' ris spu rangs kyi 'jig rten rtsa 'dzugs rten 'brel glu sna („Auspicious Songs from Purang, Western Tibet"), Beijing, 2012.

Christian Jahoda ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Sein besonderes Interesse gilt der Sozialanthropologie und Kulturgeschichte der westtibetischen Gesellschaften und angrenzender Gebiete. Seine rezenten Veröffentlichungen sind in JIATS, Études Asiatiques, Orientations und im Band Ritual, Conflict and Consensus (Wien: Verlag der ÖAW, 2012) erschienen.

Christiane Kalantari ist Kunsthistorikerin (Schwerpunkt: Tibet- und Himalayaraum) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Ihre jüngste Veröffentlichung (gemeinsam mit Eva Allinger and Gudrun Melzer) ist Art, Mobility and Identity in the Western Himalayas (http://www.asianart.com).

Patrick Sutherland ist ein Dokumentarfotograph und Lektor für Fotojournalismus am London College of Communication, University of the Arts, London. Sein jüngstes Buch ist Disciples of a Crazy Saint: The Buchen of Spiti (Pitt Rivers Museum/University of Oxford/Arts and Humanities Research Council, 2011).

Eva Allinger ist Kunsthistorikerin und assoziierte Forscherin des Instituts für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

Hubert Feiglstorfer ist Architekt und assoziierter Forscher des Instituts für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Er lehrt auch Architekturgeschichte an der Technischen Universität Wien.

Kurt Tropper, Doktorat in Tibetologie und Buddhismuskunde (2001), war bis 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde der Universität Wien und Leiter des FWF-Forschungsprojekts "Tibetische Inschriften". Seit 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.