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[2017/06] Donaustrand & Korallenriff

Impulse, Innovationen, Interaktionen und Wechselbeziehungen Wien / Malé

Projektleitung: Eva-Maria Knoll
Projektlaufzeit: 01.03.2013 - 30.06.2017
Finanzierung: Stadt Wien/ÖAW

Entscheidende Impulse zum sich seit den 1970er Jahren entwickelnden Tourismus auf den Malediven wurden bereits in den späten 1950er Jahren gelegt, als der Wiener Hans Hass mit seinem Forschungsschiff die maledivischen Lagunen untersuchte. Über seine ersten Erfahrungen mit der Unterwasserwelt an der Alten Donau entwickelte sich Hass zum Pionier des Tauchsports, der Unterwasserfotographie und der Erforschung der Unterwasserwelt. Impulse vom Wiener Donaustrand, die in Generationen von Urlaubenden Interesse für die Unterwasserwelt weckten und den Tourismus an den maledivischen Korallenriffen mit geprägt haben. Jüngeren Impulsen folgend, die von den durch die Klimaerwärmung gestressten Korallenriffen ausgingen, entstanden an der Universität Wien Forschungen zur Restaurierung, Renaturierung und artifiziellen Erzeugung von Riffen.
In diesem Projekt werden die vielfältigen Mensch/Natur Interaktionen zwischen den Maledivischen Korallenriffen und dem Binnenland Österreich aus sozialanthropologischer Perspektive als ‚Globale Assemblage' menschlicher und nicht-menschlicher Akteure untersucht. Zentral soll dabei das Konzept des ‚Impulses' (von lat. impellere‚ ‚einschlagen, antreiben, veranlassen') im Sinne eines Anreizes herausgearbeitet werden.