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Gleichbehandlung am ISA

Das ISA beachtet die Grundsätze der Gleichbehandlung im Einklang mit allen einschlägigen internationalen und österreichischen Bundesrichtlinien und –gesetzen. Für ihre praktische Umsetzung in der Alltagsarbeit des ISA bleibt noch Vieles zu leisten. Dabei bemühen wir uns um kontinuierliche Anwendung dieser Grundsätze vor allem in drei Bereichen:

Erstens, im Personalbereich: Das bezieht sich auf Nachwuchsförderung, Neueinstellungen und Laufbahn-Unterstützung sowie internationale Kooperationen. In diesem ganzen Bereich kommt der Beurteilung der Qualität von wissenschaftlicher Forschung stets oberste Priorität zu – ungeachtet von „Rasse“, Staatsangehörigkeit, Bekenntnis, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder körperlicher Verfassung. Wo immer es möglich ist, haben Frauen und Angehörige von Minderheiten das Recht auf bevorzugte Behandlung, insbesondere bei gleicher Qualifikation.

Zweitens, in der Forschungsethik: Die selben elementaren Grundsätze prägen auch die Ethik der anthropologischen Forschung mit, die am ISA durchgeführt wird. In Űbereinstimmung mit bestehenden professionellen Verhaltenscodes widersetzt sich das ISA daher jeglichem Missbrauch anthropologischer Forschung, welcher der Aufrechterhaltung oder Verstärkung von Diskriminierung dient – egal ob nach „Rasse“, Staatszugehörigkeit, Bekenntnis, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder körperlicher Verfassung.

Drittens, in der Wissenschaftspolitik: Die Mitarbeiter/innen des ISA treten für diese Grundsätze auch überall dort ein, wo sie Funktionen im Wissenschaftsbetrieb wahrnehmen – ob innerhalb oder außerhalb der Ősterreichischen Akademie der Wissenschaften, oder ob in beruflichen anthropologischen Foren (z.B. Zeitschriften, Verbände, Gremien) auf nationaler oder internationaler Ebene.

Ein kurzer Überblick zur aktuellen Zusammensetzung des Personals am ISA kann einen Eindruck davon vermitteln, inwieweit die Umsetzung dieser Prinzipien in tatsächliche Praxis bisher erfolgt ist. Per 03/11/2013 gehören dem ISA 22 wissenschaftliche und 3 (4) administrative Mitarbeiter/innen an; von den Forscher/innen sind 12 weiblich (etwa 55%) und 10 männlich. Unter diesen 27 ISA Mitarbeiter/innen befinden sich 7 mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft (ungefähr 26%), darunter 4 mit anderen Muttersprachen als deutsch. Altersmäßig kann das Team der Forscher/innen in 4 senior researchers, 11 mid-career researchers (d.h. ihre Doktorats-Abschlüsse liegen 3-15 Jahre zurück) sowie 7 Doc- und Post Doc Mitarbeiter/innen differenziert werden.