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Geschichte des Instituts

Das Institut wurde von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften  (ÖAW)  auf Initiative von Herwig Friesinger und Herwig Wolfram am 1. Januar 1998 (zunächst auf fünf Jahre als Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters) gegründet. Es besteht aus den vier Arbeitsgruppen (ursprünglich Akademie-Kommissionen) für die Wiener Diplomata-Ausgabe der Monumenta Germaniae Historica (MGH), für Frühmittelalterforschung , für die Herausgabe der Inschriften des Deutschen Mittelalters  und für die Neubearbeitung der Regesta Imperii.  Im Mai 2011 kam als fünfte die Arbeitsgruppe Volkssprachliche Texte im Spätmittelalter dazu. Per 1. Juli 2012 wurden zwei neue, traditionsreiche ÖAW-Forschungseinheiten, zunächst befristet, dem Institut angeschlossen: das Institut für Byzanzforschung und die Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters. Im Zuge dieser Erweiterung wurden vier Abteilungen eingerichtet (Schrift- und Buchwesen , Byzanzforschung , Editionsunternehmen und Quellenforschung/MIR ,  Historische Identitätsforschung). Damit wurde von der ÖAW ein großzügiger Rahmen geschaffen, um nachhaltige Quellenarbeit zu betreiben und nationale wie internationale Forschungsnetzwerke auszubauen.  

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Aufgabe des Instituts

Das Institut für Mittelalterforschung (IMAFO) verbindet zwei Forschungsstrategien.

Erstens dient eine Vielzahl von Projekten der Erschließung und Aufbereitung des mittelalterlichen Erbes. Zu diesem Zweck werden Originalquellen im Druck oder elektronisch zugänglich gemacht und durch Lexika, Handbücher und Inhaltsangaben erschlossen. Historisch-philologische Quellenforschung bildet die Grundlage für themenorientierte Fragestellungen, zunehmend unter Einsatz von digitalen Methoden.

Die zweite Forschungsstrategie ist die Behandlung aktueller Probleme der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage nach der Entwicklung ethnischer, politischer und religiöser Identitäten im mittelalterlichen Europa aus globaler Perspektive.


Institut für Mittelalterforschung
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Hollandstraße 11-13 • A-1020 Wien
Tel.: +43-1-515 81/7200 • e-Mail
Direktor: Univ.Prof.Dr. Walter Pohl


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