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Regesta Imperii

Aufgaben

Die Wiener Arbeitsgruppe Regesta Imperii an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – seit 1998 Nachfolgerin der "Kommission für die Neubearbeitung der Regesta Imperii" – bildet zusammen mit der Deutschen Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz das interakademische  Großunternehmen Regesta Imperii (RI). Weitere Partnerunternehmen mit Regesta Imperii-Arbeitsstellen sind die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und (seit 2013) die Universität Brünn.

Die Regesta Imperii wurden im 19. Jahrhundert von Johann Friedrich Böhmer (1795-1863 gegründet (siehe Geschichte der Regesta Imperii) und gehören zu den großen Quellenwerken der europäischen Geschichte. Ziel ist die Erschließung der urkundlichen und historiographischen Quellen zu den Karolingern und römisch-deutschen Königen bis Maximilian I. sowie zu den Päpsten des frühen und hohen Mittelalteralters.  Die Wiener Arbeitsstelle vereinigt aktuell sieben Arbeitsvorhaben: Friedrich I., Albrecht I., Wenzel, Sigismund, Albrecht II., Friedrich III. und Maximilian I. Aufgrund der Materialfülle werden die Urkunden Sigismunds und Friedrichs III. nach dem Provenienzprinzip (nach Archiven und Bibliotheken geordnet) - nicht chronologisch nach Herrscherjahren - und unter Verzicht auf chronikalische Quellen publiziert. Bei Maximilian I. zwingt die große Überlieferung zu einer Auswahl von etwa einem Fünftel aus dem Gesamtbestand an Urkunden, Akten und Briefen.

Ziel der Bearbeitung ist das Erstellen von Regesten (= wissenschaftliche Abstracts) der Urkunden bzw. historiographischen Quellen. Seit 2004 stehen die Regestenbände auch online zur Verfügung: Regesta Imperii Online


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