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Internationales Kolloquium • International Colloquium

Troppau/Opava, 13. – 15. März 2013 • 13th to 15th March 2013
Gemeindehaus Troppau • Obecní dům, Ostrožná 46


Die Edition, kritische Bearbeitung und Interpretation historischer Quellen stellen die zentralen Methoden und Arbeitstechniken geschichtswissenschaftlicher Forschung dar, ohne die keine fundierte wissenschaftliche Darstellung möglich ist. Sorgfältig erarbeitete Editionen und Regestenwerke bewahren ihre Benutzbarkeit und Gültigkeit meist über mehrere Jahrzehnte hinweg und sind somit als äußerst nachhaltige Forschungsleistung zu bewerten.

Die Fähigkeit, eine modernen Ansprüchen genügende Ausgabe schriftlicher Quellen des Mittelalters und der frühen Neuzeit einzurichten, ist jedoch seit Jahren nicht mehr selbstverständliches Studienziel universitärer Ausbildung in den Geschichtswissenschaften. Zudem gehört die Betreuung hochrangiger Langzeitunternehmen im Bereich historischer Editionsunternehmen nicht mehr zu den Forschungsportfolios der Universitäten.

Die sachgerechte Erarbeitung von Editionen bzw. Regesten verschiedener Quellengattungen, die an der Abteilung Editionsunternehmen und Quellenforschung – MIR durchgeführt wird, stellt damit im Sinne eines Kompetenzzentrums, an dem drei traditionsreiche internationale Editionsunternehmen (Monumenta Germaniae Historica, Regesta Imperii, Die Deutschen Inschriften) teilhaben, ein klares Alleinstellungsmerkmal innerhalb der österreichischen Forschungslandschaft dar.

Als Spezialisten für ihre Quellengruppen, deren Überlieferung auch einen bedeutenden Teil des materiellen kulturellen Erbes im Sinne der Leistungsvereinbarung der ÖAW ausmacht, stellen sich die MitarbeiterInnen neben der Erarbeitung einschlägiger Publikationen und Vorträge auch den Aufgaben der weiterführenden Arbeit mit ihrem Material. Ausweis dieses Anspruchs sind mehrere an der Abteilung durchgeführte Drittmittelprojekte, die hochqualifizierte Editionstätigkeit und innovative Antworten auf aktuelle Forschungsfragen miteinander verknüpfen.

Die Implementierung zeitgemäßer digitaler Präsentationsformen manifestiert sich in der Teilnahme an entsprechenden open access-Angeboten wie den Regesta Imperii Online oder Projektkonzepten, die von vorneherein auf eine Publikation im Worldwide Web ausgerichtet sind.


Arbeitsgruppen / Projekte / interne Kooperation



Ausstellung "Maximilian I. und die Kunst der Dürerzeit"

Manfred Hollegger war an der Konzeption der vielbesuchten Ausstellung „Maximilian I. und die Kunst der Dürerzeit“ beteiligt, die vom 14. September 2012 bis zum 6. Jänner 2013 in der Albertina in Wien zu sehen war.


Dokumentation "Herz aus Stahl. Kaiser Maximilian I."

Manfred Hollegger konzipierte zudem den Dokumentarfilm „Herz aus Stahl. Kaiser Maximilian I.“ mit, dessen englische Trailerversion (© Manfred Corrine/mrc-film) im April 2012 in Cannes präsentiert wurde. 


Institut für Mittelalterforschung
Wohllebengasse 12-14 • A-1040 Wien
Tel.: +43-1-515 81/7200 • e-Mail
Direktor: Univ.Prof.Dr. Walter Pohl


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Abteilungsleiter:
PD Dr. Andreas Zajic
DW 7232 • e-Mail