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Aufgaben

Die Wiener Diplomata-Abteilung ist Teil des seit 1819 bestehenden Unternehmens der Monumenta Germaniae Historica mit Sitz in München, deren Zielsetzung die Herausgabe der Quellen zur Geschichte des deutschen Mittelalters ist. Der Forschungsschwerpunkt der 1904 gegründeten Wiener Abteilung liegt auf der Bearbeitung der staufischen Kaiser- und Königsurkunden. 


Die Editionen der Urkunden Kaiser Heinrichs VI. und König Philipps von Schwaben für die Monumenta Germaniae Historica (MGH) sind Projekte der Wiener Diplomata-Abteilung der MGH, einer 1904 begründeten Zusammenarbeit zwischen MGH, dem Institut für Österreichische Geschichtsforschung (IÖG) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), aus der eine Reihe von Diplomata-Bänden römisch-deutscher Könige und Kaiser hervorgegangen ist. Zuletzt erschien 1990 unter Herausgabe von Heinrich Appelt der fünfte und letzte Band der Ausgabe der Diplome Friedrich Barbarossas.


Von der Wiener Diplomata-Abteilung der MGH seit 1904
bearbeitete Diplomata-Bände

Die Urkunden Lothars III. und der Kaiserin Richenza (Lotharii III. Diplomata nec non Richenzae imperatricis Placita). Hg. v. Emil von Ottenthal und Hans Hirsch (= MGH. Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser. Diplomata regum et imperatorum Germaniae Bd. 8, Berlin 1927, Ndr. 1980).

Die Urkunden Konrads III. und seines Sohnes Heinrich (Conradi III. et filii eius Heinrici Diplomata). Hg. v. Friedrich Hausmann (= MGH. Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser. Diplomata regum et imperatorum Germaniae Bd. 9, Hannover 1969, Ndr. 1993).

Die Urkunden Friedrichs I. (Friderici I. Diplomata). 5 Teile. Hg. v. Heinrich Appelt (MGH. Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser. Diplomata regum et imperatorum Germaniae Bd. 10, Teile 1-5, Hannover 1975-1990).


Institut für Mittelalterforschung
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