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Die frühneuzeitliche Komödie als Produkt hybrider Räume und ihre Reterritorialisierung
im Kontext erster Nationalliteraturkonzepte
Projektbearbeiter: Michael Rössner
Die Komödie der frühen Neuzeit ist ein übernationales
Kulturphänomen; dem zufolge sind intertextuelle Relationen (besonders an Orten
einer „hybriden“ Kultur) prinzipiell im europäischen Kontext zu konzipieren und
die intertextuelle Beziehung zwischen den Texten auch als eine Art von
kultureller Übersetzung (Translation) zu verstehen. Dabei handelt es sich um
Übertragungsvorgänge, die für ihre ästhetische Wirkung den Prozess des
Übergangs erfahrbar machen und damit den jeweiligen Ausgangstext für das Publikum
mit anklingen lassen. Dergestalt situiert sich die Komödie der frühen Neuzeit
in jenem Zwischenraum, den Homi Bhabha als den Raum der Übersetzung ansieht,
und von dem sowohl für die Quellkultur als auch für die Zielkultur interessante
ästhetische Impulse ausgehen.
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