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Mythos Prinz Eugen.
Projektbearbeiterin: Elisabeth Großegger
Theater funktioniert als Medium der Repräsentation im
Wesentlichen dadurch, daß es kollektive Erinnerung speichert, anreichert und in
der Inszenierung aktualisiert. Als „Marginalisierter“ (Robert E. Park) hatte
Prinz Eugen bereits zu Lebzeiten sein Gedächtnis (in Archiven, Tapisserien,
Plastiken etc.) umfassend präfiguriert. Erinnerungsstrategisch konnten Akteure
in den nachfolgenden Jahrhunderten darauf rekurrieren und segmentiv
(Türkensieger – Barocker Fürst – Mäzen der Kunst und Wissenschaft –
Europäer – Humanist) über die verschiedenen Medien der Erinnerung „nationales
Gedächtnis“ konstituieren. |
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