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Copyright © IKT der ÖAW
Redaktion: J.Feichtinger
Update: C.Hofer
Letzte Änderung: 02.08.2011

Orte des Gedächtnisses – Erinnerungsräume

Unter „Orten des Gedächtnisses“ versteht man Orte im topographischen und metaphorischen Sinn, denen für eine bestimmte Gemeinschaft eine kollektive „Erinnerungsfunktion“ beigemessen wird. Diese Beziehung zwischen Gedächtnis und Identität bildet den erkenntnisleitenden Rahmen für die Analyse von Repräsentationen des Gedächtnisses in unterschiedlichen gesellschaftlichen Praxisfeldern, wie z. B. den Zeichensetzungen der Erinnerungskultur im öffentlichen Raum, oder von Narrativen, in denen das „Eigene“ und das „Andere“ konstituiert werden. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus im kulturellen Gedächtnis, mit denen vielfach ein ethisches „Erinnerungsgebot“ verbunden wird.


SCHWERPUNKTPROJEKTE

Shifting Memories – Manifest Monuments. Memories of the Turks and Other Enemies

Kooperationsprojekt mit dem Institut für Sozialanthropologie der ÖAW
Projektleiter: Johann Heiss, Johannes Feichtinger
Projektmitarbeiter_innen: Marion Gollner, Simon Hadler
Finanzierung: Drittmittel (FWF, Translational-Research-Programm)
Projektdauer: 01.01.2009 – 31.12.2011


Slavica in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz.
Die böhmischen Länder in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805–1848)


Projektbearbeiterin: Gertraud Marinelli-König
Finanzierung: ÖAW


Transformationen gesellschaftlicher Erinnerung.
Österreichisches Gedächtnis im europäischen Kontext


Projektbearbeiterin: Heidemarie Uhl
Finanzierung: ÖAW



DRITTMITTELGEFÖRDERTE PROJEKTE

Topographie der Shoah. Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien.

Projektbearbeiterinnen: Heidemarie Uhl, Eleonore Lappin-Eppel (Institut für jüdische Geschichte Österreichs, St. Pölten)
Projektmitarbeiter_innen: Dieter Hecht, Michaela Raggam-Blesch
Finanzierung: Drittmittel (Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die ÖAW, Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank)
Projektdauer: 01.05.2006 – 31.12.2011


Mauthausen Seminar. Geschichte ausstellen / darstellen in KZ-Gedenkstätten

Projektbearbeiterin: Heidemarie Uhl
Projektmitarbeiter_innen: Dietbert Apfelknab, Ralph Gabriel, Matthias Kopp, Magdalena Rest
Finanzierung: Drittmittel (BM.W_f, forMuse)
Projektdauer: 01.06.2009 – 31.12.2011