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Bruch und Kontinuität.
Projektbearbeiter: Heidemarie Uhl,
Johannes Feichtinger,
Dieter Hecht
Seit den 1980er Jahren hat sich das Interesse am Umgang mit der
NS-Vergangenheit vor allem auch auf die Institutionen des Wissens
gerichtet. Anders als die Universitäten fanden der Bereich der
Akademie der Wissenschaften dabei bislang in Österreich jedoch
kaum Berücksichtigung, sieht man von der bahnbrechenden Arbeit von
Herbert Matis über die Akademie der Wissenschaften in den Jahren
1938–1945 ab. Der Zeitraum nach 1945 wurde allerdings bislang noch
kaum ins Auge gefasst. Dieses Desiderat greift das Forschungsprojekt
„Bruch und Kontinuität. Die österreichische Akademie der
Wissenschaften 1945 bis 1955“ auf, wobei die Frage nach
Kontinuität und Bruch im Hinblick auf die institutionelle,
personelle und wissenschaftsstrategische Neukonstituierung der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften in der Zweiten
Republik im Zentrum des Forschungsinteresses steht. Das
Forschungsprojekt über die Neukonstituierung der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1945 und die
Entwicklung in den Jahren 1945 bis 1955 richtet sich insbesondere auch
auf den Themenkomplex Entnazifizierung / Umgang mit der
NS-Vergangenheit, reduziert die Entwicklung in den Jahren 1945 bis 1955
aber nicht darauf, sondern versucht, eine differenzierte Sichtweise auf
Bruchlinien und Kontinuitäten zu entwickeln. | ![]() |