
Geb. 1970, Mag. phil. Dr. phil.
Studium der Geschichte und klassischen Archäologie an der Universität Wien.
1997–1999 Studium an der Hebrew University Jerusalem. 1999–2001 Mitarbeiter der
österreichischen Historikerkommission in Israel, 2002–2005 Oral history Projekt
„Mutterland-Vatersprache“ mit Shoah Überlebenden aus Österreich in Israel, 2003
Promotion, 2003–2004 Post-doc fellow am Rosenfeld Center an der Hebrew
University, 2004 Provenienzforscher für das Wien Museum, 2005–2007 Mitarbeiter
der Kommission für Provenienzforschung im BDA. Seit 2007 Mitarbeiter der
Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW im Rahmen von
Forschungsprojekten.
Zuständigkeiten am IKT
Mitarbeiter an den Forschungsprojekten „Bruch und Kontinuität. Die Österreichische
Akademie der Wissenschaften 1945 bis 1955“ und „Topografie der Shoah.
Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien“
Forschungsschwerpunkte
Jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Jüdische Frauengeschichte und
Pressewesen, Provenienzforschung im Bereich Restitution.
Selbständig erschienene Publikationen
Mutterland-Vatersprache“ – Eine Dokumentation des Schicksals ehemaliger
ÖsterreicherInnen in Israel, 15 DVD’s mit Handbuch, Tel Aviv 2005; (hg. gem.
mit Albert LICHTBLAU); Brücken, Beziehungen, Blockaden. Organisationen und
Initiativen in Österreich und Israel seit 1945, Wien Herbst 2007; (hg. gem. mit
Evelyn ADUNKA und Sabine MAYR); Zwischen Feminismus und Zionismus. Die
Biografie einer Wiener Jüdin. Anitta Müller-Cohen (1890–1962), in: L’Homme
Schriften, Wien 2008; Die Jüdischnationale Partei in Österreich 1906–1938
(Hg.), in: Chilufim 2009/7.

Projekte am IKT

(1) Bruch und Kontinuität. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften 1945 bis 1955
(2) Topographie der Shoah. Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien

Publikationen

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