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Copyright © IKT der ÖAW
Redaktion: J.Feichtinger
Update: C.Hofer
Letzte Änderung: 24.11.2011
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Missionstatement
Das Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte ist eine Forschungseinrichtung der Geistes- und
Kulturwissenschaften, die Grundlagenforschung mit rezenten internationalen Theorieansätzen verbindet.
Ziel der Forschungstätigkeit dieser einzigen ausschließlich transdisziplinär arbeitenden
Forschungseinheit der ÖAW ist die Analyse von komplexen kulturellen Systemen. Im Mittelpunkt stehen dabei
Untersuchungen zur Herausbildung, Vermittlung und Nutzung von kollektiver Erinnerung und Identität durch
Erzählung, Inszenierung und Übersetzung. Das Institut vertritt damit ein Forschungskonzept, das sich den
gesellschaftlichen Herausforderungen unserer durch zunehmend inhomogene, miteinander
konkurrierende Identitätskonstrukte geprägten Gegenwart stellt und zur Lösung der drängenden
Fragen europäischer Identitäten beiträgt. Das IKT ist dabei mit hochrangigen in- und ausländischen
Forschungsinstitutionen vernetzt.
Die Projekte des IKT werden in Teams konzipiert und durchgeführt, deren fachliche Heterogenität
transdiziplinäres Forschen nicht bloß ermöglicht, sondern dafür unentbehrliche Voraussetzung ist.
Transdisziplinarität basiert nämlich, so Jürgen Mittelstrass, auf jenen Entwicklungen in Wissen und
Kultur, die gekennzeichnet sind durch Komplexität, Hybridität, Non-Linearität und Heterogenität.
Sie bringt neue theoretische Strukturen, Methoden und Praxisformen hervor. Das IKT nutzt in seinen Forschungen die
regionsspezifischen Ressourcen und trägt damit zur Wahrung und Interpretation des kulturellen Erbes in Europa bei.
Die Tätigkeit des IKT „zielt auf eine Theorie des Konkreten. Darin liegt ihre Besonderheit und ihr Erfolg.“
(Gotthart Wunberg).
Mit den übergreifenden Leitlinien Gedächtnis – Erzählung, Inszenierung, Übersetzung –
Identität folgen die Aktivitäten des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte den
theoretischen Konzepten des internationalen kulturwissenschaftlichen Diskurses und entwickeln diese weiter.
Im Rahmen dieser Konzeption setzt das Institut in seinen Grundlagenforschungen folgende Schwerpunkte:
1. Theater in der Habsburgermonarchie
2. Orte des Gedächtnisses – Erinnerungsräume
3. Kulturen des Wissens
4. Translation
Durch das Zusammenwirken von unterschiedlichen Disziplinen – Geschichts-, Literatur-, Translations- und
Politikwissenschaft sowie Theatergeschichte – eröffnen sich neue kulturwissenschaftliche Perspektiven.
Mit einem breiten Veranstaltungsprogramm beteiligt sich das IKT am Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Die Aktivitäten des Instituts umfassen folgende Bereiche:
1. Projekte der Grundlagenforschung
2. Internationale interdisziplinäre Konferenzen (einmal im Jahr)
3. Internationale interdisziplinäre Workshops (bis zu drei im Jahr)
4. Jours fixes (monatlich) zu aktuellen Themen des kulturwissenschaftlichen
Diskurses (Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses)
5. ernst mach forum (zwei Podiumsgespräche pro Jahr unter Beteiligung von
VertreterInnen der Kultur-,
Natur-, Medizin- und Technikwissenschaften)
6. Internationales Austauschprogramm
7. Literatur- und kulturwissenschaftliches Komitee der ÖAW und der Ungarischen
Akademie der
Wissenschaften (MTA)
8. Herausgabe der Zeitschrift Sprachkunst
9. Betreuung von Diplomand(inn)en und Dissertant(inn)en
Mit einem breiten Veranstaltungsprogramm beteiligt sich das IKT am Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Die Forschungen des Instituts werden von einem Internationalen Advisory Board
kontinuierlich begleitet.
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