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Copyright © IKT der ÖAW
Redaktion: J.Feichtinger
Update: A.Preisinger
Letzte Änderung: 23.11.2009

Missionstatement

Die Aktivitäten des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte orientieren sich an den theoretischen Leitlinien des gegenwärtigen transdisziplinären kulturwissenschaftlichen Diskurses, wobei das Zusammenwirken von unterschiedlichen Forschungsrichtungen – u.a. Geschichts-, Literatur-, Translations- und Politikwissenschaft sowie Theatergeschichte – neue Perspektiven eröffnet. Ziel der Forschungen ist die Analyse komplexer kultureller Systeme, die für (außer)europäische Kulturen, wie z.B. Zentraleuropa, aber auch für Lateinamerika, prägend sind. Insofern stellen sich die Forschungen im Rahmen des IKT gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart.

Die Forschungsarbeiten beruhen auf einem Kulturbegriff, der nicht nur Religion, Wissenschaft und Kunst umfasst, sondern Kultur als das dynamische Ensemble aus Zeichen, Symbolen und Codes begreift, mittels derer Individuen und Gruppen in einem sozialen Kontext verbal und nonverbal miteinander kommunizieren, auch unter Einsatz verschiedener Translationsverfahren. Unter Kultur werden demnach Orientierungsmuster verstanden, in denen durch Prozesse der Erinnerung, Zuweisung, Aneignung und Übersetzung von Inhalten (Bedeutungen) kontinuierlich Identitätsbildungen stattfinden – und auch wieder dekonstruiert werden. Die Arbeiten des Instituts stehen daher unter der übergreifenden Devise der kulturwissenschaftlichen Erforschung von Herausbildung, Veranschaulichung und Kommunikation kulturellen Gedächtnisses (durch Erzählung, Inszenierung und Translation).

In seinen Grundlagenforschungen setzt das Institut dabei folgende Schwerpunkte: (1) Theater in der Habsburgermonarchie, (2) Orte des Gedächtnisses – Erinnerungsräume, (3) Kulturen des Wissens und (4) Translation.

Die Aktivitäten des Instituts (Organigramm) umfassen folgende miteinander vernetzte Bereiche:
1. Projekte der Grundlagenforschung
2. Internationale interdisziplinäre Konferenzen (einmal im Jahr)
3. Internationale interdisziplinäre Workshops (bis zu drei im Jahr)
4. Jours fixes (monatlich) zu aktuellen Themen des kulturwissenschaftlichen Diskurses (Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses)
5. ernst mach forum (zwei Podiumsgespräche pro Jahr unter Beteiligung von VertreterInnen der     Kultur-, Natur-, Medizin- und Technikwissenschaften)
6. Internationales Austauschprogramm
7. Literatur- und kulturwissenschaftliches Komitee der ÖAW und der MTA
8. Herausgabe der Zeitschrift Sprachkunst
9. Betreuung von DiplomandInnen und DissertantInnen

Die Forschungen des Instituts werden von einem Internationalen ExpertInnenrat kontinuierlich evaluiert.

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