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Kulturforschungen Copyright © IKT der ÖAWRedaktion: J.Feichtinger C.Hofer Update: C.Hofer Letzte Änderung: 29.01.2013 |
Orte des Gedächtnisses – Erinnerungsräume Unter „Orten des Gedächtnisses“ versteht man Orte im topographischen und metaphorischen Sinn, denen für eine bestimmte Gemeinschaft eine kollektive „Erinnerungsfunktion“ beigemessen wird. Diese Beziehung zwischen Gedächtnis und Identität bildet den erkenntnisleitenden Rahmen für die Analyse von Repräsentationen des Gedächtnisses in unterschiedlichen gesellschaftlichen Praxisfeldern, wie z. B. den Zeichensetzungen der Erinnerungskultur im öffentlichen Raum, oder von Narrativen, in denen das „Eigene“ und das „Andere“ konstituiert werden. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus im kulturellen Gedächtnis, mit denen vielfach ein ethisches „Erinnerungsgebot“ verbunden wird. SCHWERPUNKTPROJEKTE
Der Zweite Weltkrieg in postsozialistischen Gedenkmuseen – Umgang mit traumatischen Vergangenheiten im Zuge der EU-Integration
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