Was ist Leben. Grenzen der Wissenschaft und Möglichkeiten der Entscheidung
inhalt
Utopie und Realität: Im Labor wurde bereits
künstlich erzeugte Erbinformation in ein Bakterium verpflanzt. Ist damit aber
wirklich neues Leben entstanden? Nützliche Funktionen zu entwickeln ist das
Ziel biotechnologischer Eingriffe. Mikroben sollen Treibhausgas in saubere
Treibstoffe umwandeln oder neue Impfstoffe produzieren. Die Grenzen des
technisch Machbaren verschieben sich immer weiter, ethische Reflexionen bleiben
hinter der großen Dynamik wissenschaftlicher Entwicklungen zurück. Ist Leben
bloß ein molekulares System, in das für den Fortschritt interveniert werden
darf – oder doch ein schützenswertes Gut? Wie sollen Wissenschaft, Politik und
Öffentlichkeit mit Chancen und Risiken biotechnologischer Eingriffe umgehen?
es diskutieren
Christiane Druml / Juristin & Bioethikerin, Wien
Ottmar Ette / Literaturwissenschaftler, Potsdam
Gerda Horneck / Astrobiologin, Köln
Rupert Mutzel / Mikrobiologe, Berlin
Markus Schmidt / Biosicherheitsrisikoforscher, Wien
moderation
Martin Bernhofer / ORF Ö1 / Wien
zeitpunkt und ort
Mittwoch, 19. Oktober 2011, 18.00 Uhr
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Theatersaal, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
[ Folder ]
[ Plakat ]
ORF (Ö1) Sendung
Dimensionen – Welt der Wissenschaft
Freitag, 21. Oktober, 19.05 Uhr
organisation
Johannes Feichtinger (ÖAW)
veranstalter
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
in Kooperation mit
Wiener Vorlesungen
(MA 7 – Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien) &
ORF (Wissenschaft, Ö1)
eintritt frei !