Lebenslauf/Curriculum Vitae

 

Name:

Walter Pohl

Geburtsdatum:       

27.12.1953

Geburtsort: Wien
derz. Position: Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; Univ. Prof.

Ausbildung:                               

1963 – 1971

Akademisches Gymnasium Wien (humanistischer Zweig)

1971 – 1984

Studium an der Universität Wien (Volkswirtschaft, dann Geschichte/Englisch)

1981

Mag. Phil.

1984

Dr. Phil. (Dissertation bei Herwig Wolfram)

1984 – 1986

Ausbildungslehrgang am Institut für Österreichische Geschichtsforschung; Juni 1986 Staatsprüfung

Berufliche Laufbahn:               

1983/84

Probejahr als AHS-Lehrer am BG/BRG Wien XV

1985-1990

Forschungsassistent beim Forschungsschwerpunkt „Neue Wege der Frühgeschichtsforschung“ (Herwig Wolfram, Herwig Friesinger, Falko Daim)

1989

Habilitation für Geschichte des Mittelalters, Habilitationsschrift: „Die Awaren“

seit 1990

Wiss. Mitarbeiter (seit 1994 wiss. Beamter) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (bis 1997 an der Kommission für Frühmittelalterforschung; 1997 Verleihung des Amtstitels Oberrat)

1998 – 2003

Leiter der Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

2000

Gewählt zum Korrespondierenden Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

2001

Habilitation für Historische Hilfswissenschaften; Habilitationsschrift „Werkstätte der Erinnerung – Montecassino und die langobardische Vergangenheit“

seit 1.1. 2004

Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

2004

Gewählt zum Wirklichen Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

2006

Professor für Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien

Preise und Forschungsstipendien:

1989

Böhlau-Preis

1995 und 1997

Stipendiat am Österreichischen Historischen Institut in Rom

2004

Wittgenstein-Preis

Ausländische Forschungsaufenthalte:

Frühjahr 1991

Gastprofessur an der Udmurtischen Universität in Ischevsk, Rußland

Winter term 1993

Gastprofessur an der University of California, Los Angeles (UCLA)

Wintersemester 1994/95

Gastprofessur an der Central European University, Budapest

Frühjahrssemester 1996

Gastprofessur am Lehrstuhl für Mitteleuropäische Studien an der Rijksuniversiteit Leiden, Niederlande

Wichtigste Publikationen:

1988, 22002

Die Awaren. Ein Steppenvolk in Europa, 567-822 n. Chr.

1997

(ed.) Kingdoms of the Empire. The Integration of Barbarians in Late Antiquity

1998

(ed. m. Helmut Reimitz) Strategies of Distinction. The Construction of Ethnic Communities, 300-800

2000

Die Germanen (Oldenbourgs Enzyklopädie der deutschen Geschichte Bd. 57)

2000

Le origini etniche dell’Europa. Barbari e Romani tra antichità e medioevo

2000

(ed. m. Ian Wood/Helmut Reimitz) The Transformation of Frontiers – from Late Antiquity to the Carolingians

2001

Werkstätte der Erinnerung – Montecassino und die Gestaltung der langobardischen Vergangenheit

2001

(ed. m. Max Diesenberger) Eugippius und Severin – Der Autor, der Text und der Heilige

2002

Die Völkerwanderung – Eroberung und Integration

2002

(ed. m. Max Diesenberger) Integration und Herrschaft – Ethnische Identitäten und soziale Organisation im Frühmittelalter

2003

(ed. m. Paul Herold) Vom Nutzen des Schreibens – Soziales Gedächtnis, Herrschaft und Besitz

2003

(ed. m. Hans-Werner Goetz/Jörg Jarnut) Regna and Gentes – The Relationship between Late Antique and Early Medieval Peoples and Kingdoms

2003

(ed. m. Flavia de Rubeis) Le scritture dai monasteri

2004

Die Suche nach den Ursprüngen. Von der Bedeutung des frühen Mittelalters (ed. Walter Pohl, Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 8, Wien 2004)

2005 Die Langobarden –Herrschaft und Identität (ed. Walter Pohl/Peter Erhart, Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 9, Wien 2005)
2006 Staat im frühen Mittelalter (ed. Stuart Airlie7Walter Pohl/Helmut Reimitz, Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 11, Wien 2006)

Kontakt Publikationsliste

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