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Letzte Änderung am: 19.01.12

Das Institut

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Aufgabe | Geschichte | 'dunkles' Mittelalter | Wozu Mittelalterforschung


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AUFGABE DES INSTITUTS FÜR MITTELALTERFORSCHUNG
… ist die Erschließung, Edition und Interpretation von Quellen zur Geschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Dazu zählen vor allem Urkunden, Handschriften und Inschriften.

Dazu gehören insbesondere:

Das Institut verbindet dabei auf international einzigartige Weise zwei wichtige Forschungsfelder der mittelalterlichen Geschichte: auf der einen Seite nachhaltige und langfristige Quellenarbeit und das Studium schriftlicher Überlieferungen auf Basis hilfswissenschaftlicher Methodik, auf der anderen Seite die Untersuchung historischer Identitätsbildungsprozesse des Mittelalters.

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GESCHICHTE DES INSTITUTS

Das Institut wurde von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) 1998 gegründet. Es besteht aus den Arbeitsgruppen für die Wiener Diplomata-Ausgabe der Monumenta Germaniae Historica (MGH), für Frühmittelalterforschung, für die Herausgabe der Inschriften des Deutschen Mittelalters, für die Neubearbeitung der Regesta Imperii und für die Untersuchung volkssprachlicher Texte des Spätmittelalters.

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,DUNKLES‘ MITTELALTER? – MITTELALTERLICHE GRUNDLAGEN DER MODERNEN WELT

Das Mittelalter gilt oft als Gegenbild zur aufgeklärten Moderne: dunkle Jahrhunderte, in denen Armut, Unwissen, Aberglauben, Blutrache, Folter und Hexenverfolgung herrschten. Es ist eine Zeit, die uns seltsam vertraut und zugleich fremd ist. Dabei wird gerne übersehen, daß in dieser Epoche die Grundstrukturen des modernen Europa gestaltet wurden.

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WOZU MITTELALTERFORSCHUNG?

Wir wissen noch immer viel zu wenig darüber, was soziale Gemeinschaften zusammenhält und wie sie sich verändern. Im Mittelalter lassen sich gesellschaftliche Veränderungen aus der Distanz und über lange Dauer in ihren Zusammenhängen beobachten.

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