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Inschriften |
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Projekt Inschriftenlandschaften Mitarbeiterprofile/Kontakt Letzte Änderung am: 10.09.09 |
Arbeitsgruppenleitung: Mitarbeiter: Zajic Andreas, PD Dr. • DW 7232 • e-Mail Forster Roland, Dr. • DW 7234 • e-Mail Stockhammer Andrea ,Mag. • DW 7235 • e-Mail Mras Gertrude, Mag. • DW 7233 • e-Mail Derzeit 9 Freie Mitarbeiter Unter
den verschiedenen Sparten historischer Quellen nehmen die Inschriften
einen ganz spezifischen Stellenwert ein. Im Gegensatz zu anderen
Schriftzeugnissen, die sich in Archiven und Bibliotheken befinden, sind
Inschriften (an oder in Gebäuden, in Kirchen, in Verbindung mit Denkmälern
verschiedenster Art) Teil des öffentlichen und halböffentlichen
Lebensraumes. Die Spannweite
des Gestaltungswillens und der Aussagemöglichkeiten ist dabei sehr groß:
Sie reicht von ganz schlichten, oft spontan und sehr persönlich gehaltenen
„Zeugnissen der Erinnerung“ bis
zu Denkmälern von hohem kunst- und kulturgeschichtlichem Rang und repräsentativer
Wirklichkeit. Inschriften sind daher ein besonderes Medium der
Schriftlichkeit, in dem Text- und Schriftgestaltung, Bild- und
Dekorgestaltung, Material und Technik eng zusammenspielen. Im reichen
Spektrum der mittelalterlichen und neuzeitlichen Quellengattungen gewinnt
die facettenreiche Quellengattung
„Inschrift“ immer mehr an Interesse und Bedeutung für viele Zweige
historisch ausgerichteter Wissenschaften, nicht nur für die Regional- und
Landesgeschichte, sondern ebenso für Sozial- und Wirtschafts-, Kultur- und
Mentalitätsgeschichte, Kirchen- und Rechtsgeschichte, für Prosopographie,
Genealogie und Heraldik, für Schriftkunde und Kunstgeschichte, für
deutsche und lateinische Philologie. Zur Erfassung, Dokumentation und Edition dieser Quellen laufen daher zwei – miteinander eng zusammenhängende – Großprojekte:
Sammlung,
wissenschaftliche Bearbeitung und Edition der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen
Inschriften Österreichs und Südtirols (bis ca. 1650):
Sicherheitsverfilmung
des inschriftlichen Denkmalbestandes (bis ca. 1800): Neben
der Erfassung, Dokumentation und Erschließung der inschriftlichen Quellen
Österreichs leisten auch quellenauswertende Studien einen wichtigen Beitrag
zur Entwicklung der Epigraphik des Mittelalters und der frühen Neuzeit, die
europaweit immer mehr an Ansehen und Bedeutung gewinnt (Zusammenarbeit vor
allem mit dem Stifterinschrift Kaiser Friedrichs III. eines bedauerlicherweise zerstörten – den Hl. Christophorus darstellenden Wandbildes im Presbyterium des Wiener Neustädter Doms, 1493.
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