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Algorithmen für die Praxis

10 Jahre Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM)

Steckbrief eines Instituts

 

Das RICAM-Gebäude. Bild: www.hertha-hurnaus.com

Das Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) beschäftigt 60 WissenschafterInnen, die mathematische Forschung auf Spitzenniveau betreiben. Nach 10 Jahren RICAM stehen unter anderem die Einwerbung von angesehenen Forschungspreisen und über zwanzig Rufe auf internationale Professuren zu Buche. Es ist zudem mit Erfolg gelungen, regelmäßig hochtalentierte promovierte NachwuchswissenschafterInnen (Postdocs) und DoktorandInnen (PhD-Studierende) aus der ganzen Welt ans RICAM zu holen.

  • Gründung: März 2003
  • Gründungsdirektor: Heinz W. Engl
  • Mitarbeiter: rund 60 Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus aller Welt; aufgeteilt auf acht Arbeitsgruppen, zwei Forschungsprojekte
  • thematische Schwerpunkte sind beispielsweise Bildverarbeitung, Finanzmathematik, symbolisches Rechnen, analytische Methoden mit Anwendungen in der Quantenphysik
  • Das RICAM hat hervorragende Grundlagenforschung sowie die Ausbildung von Doktoranden und Postdocs zum Ziel.
  • Weiters liegt ein Fokus auf der Umsetzung mathematischer Erkenntnisse in Industrie und Wirtschaft. Bereiche, für die Problemlösungen erarbeitet werden: Medizintechnik, Automobilindustrie, Finanzmathematik, Lebenswissenschaften usw.
  • Finanzierung: Grundfinanzierung durch ÖAW und das Land Oberösterreich; ein Drittel ist drittmittelfinanziert (FWF, FFG, ÖAD, WWTF, EU-Förderungen, Industrieprojekte etc.)
  • zu den wichtigsten Kooperationspartnern zählen die Mathematik-Institute der Johannes-Kepler-Universität Linz, die MathConsult GesmH sowie der JKU Softwarepark Hagenberg
  • Nach internationalem Vorbild werden seit 2005 Special Semester am RICAM abgehalten. Internationale Wissenschafter und RICAM-Mitarbeiter aus Theorie und Praxis entwickeln gemeinsam neue Methoden zu aktuellen Themen (Finanzwirtschaft, Umweltwissenschaften, quantitative Biologie usw.). Über tausend Gäste haben bereits an diesen „Schwerpunktwochen“ teilgenommen.
  • Die beiden neuesten Arbeitsgruppen tragen den aktuellen Entwicklungen in Forschung und Wirtschaft (Ausbau des Verwertungsbereichs) Rechnung:
    -    Mathematische Methoden in den Biowissenschaften für die Molekular- und Systembiologie (seit 2010, Leitung: Philipp Kügler, Christian Schmeiser)
    -    Transfer-Gruppe (seit 2011, Leitung: Ronny Ramlau)
  • Im Rahmen der Umstrukturierung der ÖAW wurde das RICAM in die für besondere Förderung vorgesehene Spitzengruppe eingereiht.