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Thema des Monats 2011

In der Rubrik "Thema des Monats" stellt das Büro für Öffentlichkeitsarbeit regelmäßig aktuelle Forschung an der ÖAW rund um ein Schwerpunktthema vor.

Materialforschung
Das Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft der ÖAW feiert 2011 sein 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wirft das Thema des Monats Dezember 2011 einen Blick auf die Materialforschung. Im Interview erklärt Institutsdirektor Gerhard Dehm, was sich in der Materialwissenschaft in den letzten Jahrzehnten getan hat und wo die großen Zukunftsthemen liegen. Die weiteren Beiträge stellen aktuelle Forschungsthemen und das leistungsstärkste Transmissionselektronenmikroskop Österreichs vor.


Die Habsburger
Das Thema des Monats November 2011 geht den Habsburgern und wie sie die europäische Politik und Gesellschaft über Jahrhunderte geformt haben nach. Im Interview gibt Helmut Rumpler Auskunft über die Monarchie als Vielvölkerreich, die Probleme und Weichenstellungen im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. In den weiteren Beiträgen wird der "Franziszeischen Kataster" vorgestellt sowie die Habsburger Herrschaftskultur aus Sicht der Kunstgeschichte sowie der Theaterforschung untersucht.


Planetenforschung
Das Thema des Monats Oktober 2011 spürt den nahen und fernen Planeten nach. Wie man sich im Dschungel der zahlreichen Observatorien und Raumsonden zurechtfinden kann und welche Rolle die Amateure für die Planetenforschung spielen, erläutert Helmut O. Rucker im Interview. Wie die konkrete Zusammenarbeit zwischen Amateuren und Profis aussehen kann, zeigt ein Beispiel aus Graz. Die letzten beiden Beiträge widmen sich den Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars.


Kulturelles Erbe
Im September 2011 steht das Thema "Kulturelles Erbe" im Mittelpunkt. Im Interview erklärt Sigrid Jalkotzy-Deger, Präsidentin der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW, wie kulturelles Erbe sinnstiftend genutzt, aber auch negativ instrumentalisiert werden kann. Die weiteren Beiträge zeigen am Beispiel des Holocaust, wie man aus Geschichte lernen kann, stellen Projekte zur Erforschung des Türkengedächtnisses sowie zur historischen Afrikaforschung in Österreich vor und geben exemplarisch Einblick in Katalogisierungs- und Editionsprojekte an der ÖAW.


Angewandte Mathematik
Das Thema des Monats August 2011 widmet sich der Mathematik in ihren Anwendungen. Die neuesten Entwicklungen der mathematischen Geowissenschaften stehen im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz in Salzburg. In Linz setzt sich ein RICAM Special Semester mit den Herausforderungen der mathematischen Erfassung der Umwelt auseinander. Die weiteren Beiträge stellen vor, wie man fossile Funde zerstörungsfrei untersuchen sowie wie die Mathematik zu einem optimalen digitalen Hörerlebnis beitragen kann.


Seen und Lacken
Das Thema des Monats Juli 2011 beleuchtet Süßwasser-Ökosysteme. Angesichts des Klimawandels sollten wir mehr über ihre Dynamik wissen, meint Thomas Weisse im Interview. Eine zentrale Rolle spielen dabei Mikroorganismen, deren ökologische Bandbreite und Anpassungsstrategien. Zu guter Letzt stellen wir einen feinen Speisefisch aus dem Mondsee vor, den der Klimawandel vermutlich nicht kalt lassen wird.


Linguistik
Das Thema des Monats Juni 2011 setzt sich mit der Erforschung der Sprache auseinander. Mit der Corpuslinguistik lassen sich große Textmengen in kurzer Zeit untersuchen und Fragen wie nach der Veränderung von Sprache im Laufe der Zeit beantworten, sagt Gerhard Budin im Interview. Die weiteren Beiträge stellen Projekte zur Vernetzung von Sprachressourcen, zur Erforschung der Wissenschaftssprache sowie Forschungen zum Wortschatz der Wienerinnen und Wiener vor.


Altern als Chance
Das Thema des Monats Mai 2011 sind ökonomische Aspekte der Bevölkerungsentwicklung. Im Interview erklärt Alexia Fürnkranz-Prskawetz, wie man die individuellen Aspekte und die großen Trends von Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung im Kontext analysieren kann und damit zu relevanten Prognosen kommt. Die weiteren Beiträge behandeln die Umverteilung ökonomischer Ressourcen, die Gesundheitsökonomie und technologische Bedürfnisse einer alternden Gesellschaft.


Lebensraum Stadt
Das Thema des Monats April 2011 beleuchtet den Lebensraum Stadt. Im Interview spricht Friedrich Ehrendorfer, Mitherausgeber des neu erschienenen Buchs "Ökosystem Wien - Naturgeschichte einer Stadt", über die naturkundliche Vielfalt Wiens und dessen Erforschung. Der kulturellen Vielfalt in den Randbezirken europäischer Großstädte und dessen Einfluss auf die Stadtentwicklung spürt Walter Rohn vom Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW nach. Am 16. April 2011 startet die diesjährige NÖ Landesausstellung "Erobern - Entdecken - Erleben im Römerland Carnuntum". Das Institut für Kulturgeschichte der Antike der ÖAW hat seine archäologische Expertise beigesteuert.


Gemeinschaftsvisionen
Am 1. März 2011 startete der FWF-Spezialforschungsbereich "Visions of Community". Ziel ist, den Einfluss von Buddhismus, Christentum und Islam auf die Herausbildung mittelalterlicher Gemeinschaften und Identitäten zu untersuchen. Dabei soll inhaltliches wie methodisches Neuland betreten werden, erklären der Mittelalterhistoriker Walter Pohl und der Sozialanthropologe Andre Gingrich im Interview. Die Bildung von Gemeinschaften im mittelalterlíchen Tibet sowie Iran wird in weiteren Beiträgen thematisiert.


Quantenphysik
Im Februar 2011 widmet sich das Thema des Monats der Quantenphysik. Quantenphänomene, die man experimentell beweisen kann, sind derzeit noch auf die Welt des Kleinen beschränkt. Das wird nicht so bleiben, meint Anton Zeilinger im Interview. Die weiteren Beiträge beleuchten, was unter objektivem Zufall zu verstehen ist, wie man mit Quantensimulation quantenmechanischen Phänomenen auf den Grund geht und warum ultrakalte Quantengase für quantenphysikalische Anwendungen unabdingbar sind.


Biografien
Das Thema des Monats Jänner 2011 ist Biografien. "Es sind immer Menschen, die die Geschichte machen", sagt Ernst Bruckmüller im Interview und gibt einen Einblick in die Arbeit am Österreichischen Biographischen Lexikon (ÖBL). Die weiteren Beiträge behandeln die Schicksale jüdischer Ärzte in Wien zur Zeit des Nationalsozialismus, wie Exil-Österreicher im Dienste des britischen Geheimdienstes SOE aktiv Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten und wie man mit Hilfe von Biografien Role Models für Mädchen schaffen kann.