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02.03.2012

Zwischen Kanonisierung und Dekonstruktion

Kulturelles Erbe als Herausforderung
Podiumsgespräch am 12. März 2012 in der ÖAW



Das Europa von heute ist von zunehmend komplexen, miteinander konkurrierenden Identitätskonzepten geprägt. Vorstellungen lokaler, regionaler, nationaler und transnationaler Zusammengehörigkeit berufen sich dabei häufig auf ein gemeinsames Kulturerbe. Das kulturelle Erbe erfüllt damit eine Identität stiftende Funktion, birgt aber auch die Gefahr der Ausgrenzung jener Gruppen, die sich nicht im vermeintlich dominanten Kulturerbe repräsentiert sehen. Hier sind die Kulturwissenschaften als kritische Reflexionsagentur gefordert: Denn das kulturelle Erbe beschreibt keinen statischen Kanon, sondern ein dynamisches Konzept, das der ständigen Reinterpretation, Übersetzung und Reflexion bedarf.

Welchen Beitrag können die Kulturwissenschaften leisten, um ein zukunftsfähiges Konzept von kulturellem Erbe zu entwickeln, das den Herausforderungen komplexer Gesellschaften Rechnung trägt? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines prominent besetzten Podiumsgesprächs am 12. März 2012, 18 Uhr, Clubraum der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien.

Unter der Moderation von Martin Bernhofer (ORF Ö1) diskutieren Aleida Assmann (Universität Konstanz), Andreas Lehne (Bundesdenkmalamt Wien), Oliver Rathkolb (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien), Michael Rössner (Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW) und Robert Traba (Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften).

Weitere Informationen


Kontakt:
Dr. Johannes Feichtinger
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
Zentrum Kulturforschungen
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
T +43 1 51581-3310
johannes.feichtinger@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/ikt


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Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
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F +43 1 51581-1340
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