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EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH

Sicherheit und Privatsphäre



Drei neue EU-Sicherheitsforschungsprojekte über das brisante Verhältnis von Überwachung, Sicherheit und Privatsphäre veranstalten ihr Kick-off-Meeting von 13.-16. Februar 2012 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Insgesamt 30 Partner aus 12 europäischen Ländern werden bei diesen drei EU-Projekten zusammenarbeiten.

In den Projekten SurPRISE (Surveillance, Privacy and Security: A large scale participatory assessment of criteria and factors determining acceptability and acceptance of security technologies in Europe) und PRISMS (PRIvacy and Security MirrorS: Towards a European Framework for Integrated Descision Making) wird die vielfach propagierte These, dass ein Mehr an Sicherheit mit Einschränkungen bei Grundrechten einhergehen muss, hinterfragt werden. In allen drei Projekten werden neben ExpertInnen auch BürgerInnen zu Wort kommen. In SurPRISE geschieht dies, indem rund 2.500 BürgerInnen aus neun europäischen Staaten durch BürgerInnenbeteiligungsverfahren eingebunden werden. Im Rahmen von PRISMS wird dazu eine europaweite, repräsentative Befragung von 27.000 BürgerInnen durchgeführt.

Im dritten Projekt - IRISS (Increasing Resilience in Surveillance Societies) - erfolgt die Einbindung der BürgerInnen durch Interviews und empirische Studien. IRISS beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Überwachung und Demokratie. Die wichtigsten Fragen sind: "Wie reagieren die EU-BürgerInnen auf die vermeintliche oder reale Zunahme von Überwachungsmaßnahmen?" "Beeinträchtigen diese Maßnahmen ihr politisches Engagement?"

Das ihm Rahmen der drei EU-Sicherheitsforschungsprojekte generierte Wissen soll EntwicklerInnen von Überwachungstechnologien sowie EntscheidungsträgerInnen in Wirtschaft und Politik dabei unterstützen, für BürgerInnen akzeptable, weil bürgerrechtskonforme technische Systeme zu entwickeln und zu betreiben.


Termin:
Mittwoch, 15. Februar 2012, 9:15 Uhr
ÖAW, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien, Dachpavillon (1. Stiege, 3. Stock)


Ihre Gesprächspartner sind:
Ing. Mag. Johann Čas
Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der ÖAW, Wien
Projektkoordinator SurPRISE

PD Dr. Reinhard Kreissl
Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS), Wien
Projektkoordinator IRISS

Dr. Michael Friedewald
Geschäftsfeldleiter Informations- und Kommunikationstechniken am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe
Projektkoordinator PRISMS


Presseunterlagen [PDF]


Kontakt:
Sabine Stemberger
Institut für Technikfolgen-Abschätzung
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Strohgasse 45/5, 1030 Wien
T +43 1 51581-6586
sabine.stemberger@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/ita


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1331, 1332, 1333, 1334
F +43 1 51581-1340
public.relations@oeaw.ac.at