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25.06.2010

Ehrung für Elisabeth Lebensaft

Berufstitel Professorin für langjährige Mitarbeiterin des  Österreichischen Biographischen Lexikons



Elisabeth Lebensaft, langjährige Mitarbeiterin des Österreichischen Biographischen Lexikons (ÖBL) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wurde am 23. Juni 2010 von Wissenschafts- und Forschungsministerin Beatrix Karl der Berufstitel "Professorin" verliehen. Elisabeth Lebensaft begann ihre Tätigkeit beim ÖBL bereits 1970, von 1997 bis zu ihrer Pensionierung war sie stellvertretende geschäftsführende Direktorin des Instituts.

Ihr Aufgabenbereich umfasste die wissenschaftliche Betreuung verschiedener Fachgebiete des Lexikons, ab 1997 hatte sie die Mit- bzw. Alleinverantwortung der Gesamtredaktion einzelner Lieferungen des "Österreichischen Biographischen Lexikons" inne. Ihre fachliche Kompetenz wird dadurch unterstrichen, dass Elisabeth Lebensaft auch zahlreiche Beiträge für andere in- und ausländische biographische Lexika und Handbücher verfasste, beispielsweise für das Brucknerhandbuch oder das Österreichische Musiklexikon sowie das erste österreichische biographische Frauenlexikon "biografiA".

Über ihre redaktionelle Tätigkeit hinaus wirkte Elisabeth Lebensaft inhaltlich und organisatorisch an Ausstellungen und Symposien mit. Neben zahlreichen historischen und germanistischen Publikationen lag ein weiterer Arbeitsschwerpunkt insbesondere der letzten fünfzehn Jahre auf dem Gebiet der Exilforschung.

Das ÖBL

Das "Österreichische Biographische Lexikon 1815-1950" erfasst als fächerübergreifendes und supranationales Lexikon bedeutende Persönlichkeiten, die auf ihrem jeweiligen Fachgebiet durch außergewöhnliche Leistungen hervorgetreten sind, im jeweiligen österreichischen Staatsverband (also auch in den ehemaligen Kronländern) geboren wurden, gelebt oder gewirkt haben und zwischen 1815 und 1950 verstorben sind. Bei der Auswahl der Lemmata ist es ein wesentliches Anliegen, auch jene Persönlichkeiten zu berücksichtigen, die nicht im Vordergrund des allgemeinen historischen Bewusstseins stehen und oft sogar in Speziallexika vergeblich gesucht werden.


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