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Christian-Doppler-Preis 2009 an Rupert Ursin

Hohe Auszeichnung der Salzburger Landesregierung für Quantenphysiker



Den Christian-Doppler-Preis 2009 in der Sparte Chemie, Mathematik und Physik erhielt der Quantenphysiker Rupert Ursin vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Er wurde für seine Arbeiten zur Quantenkommunikation ausgezeichnet. Ihm ist es gelungen, einen Quantenzustand über 600 Meter von einer Seite der Donau zur anderen zu übertragen. Überreicht wurde die Auszeichnung am 22. Juni 2010 von der Salzburger Landeshauptfrau und Wissenschaftsreferentin Gabi Burgstaller im Haus der Natur in Salzburg.

Der gebürtige Salzburger Rupert Ursin ist Senior Scientist am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der ÖAW. Seine wissenschaftliche Karriere startete er am Institut für Mittelenergiephysik der ÖAW (heute: Stefan Meyer-Institut für subatomare Physik), danach war er im Forschungsteam von Anton Zeilinger an der Universität Wien tätig. Die Forschungsschwerpunkte Rupert Ursins liegen auf Quantenkommunikation und Quanteninformationstechnologien sowie Quantenteleportation. Im Zuge seiner wissenschaftlichen Laufbahn hat er an zahlreichen Kooperationsprojekten an internationalen Großforschungseinrichtungen in Deutschland, Italien, Spanien, den USA und Japan teilgenommen.

Der Christian-Doppler-Preis wird seit 1972 alle zwei Jahre von der Salzburger Landesregierung für wissenschaftliche und technische Leistungen und Erfindungen in fünf Sparten vergeben: Anwendung des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz, Chemie, Mathematik und Physik, Geowissenschaften und Biowissenschaften.


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