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12.03.2009

Wasserstoffspeicher für Anwendungen im Automobilbau

Ferdi Schüth am 18. März 2009 in der ÖAW



Brennstoffzellen werden als eine zukünftige Alternative zu Verbrennungsmotoren in Autos diskutiert. Allerdings wirft die Speicherung des Wasserstoffs, der als Energieträger benutzt werden soll, an Bord des Fahrzeugs immense Probleme auf. Möglich sind die physikalische Speicherung (Flüssigspeicher, Druckspeicher, Adsorption) und die chemische Speicherung (reformierbare Flüssigkraftstoffe, Hydridspeicher).

In seinem Vortrag "Wasserstoffspeicher für Anwendungen im Automobilbau" diskutiert der deutsche Chemiker Ferdi Schüth vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr den Stand der Forschung zu den unterschiedlichen Systemen zur Wasserstoffspeicherung und lotet deren Potenzial aus. Der Vortrag findet am 18. März 2009 um 18:15 Uhr im Festsaal der ÖAW, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, im Rahmen der Carl Auer von Welsbach Lectures 2008/2009 der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) statt. Der Eintritt ist frei.

Ferdi Schüth (geb. 1960) studierte Chemie sowie bis zum Ersten Juristischen Staatsexamen Rechtswissenschaften an der Universität Münster. Er forschte an der University of Minnesota, Minneapolis, sowie an der University of California in Santa Barbara. 1995 habilitierte er sich an der Universität Mainz. Danach war Schüth bis 1998 Professor für anorganische Chemie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 1998 ist er Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr. Seit Juni 2007 ist er Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Ferdi Schüth wurde unter anderem 2003 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet.

Ulrich Schubert (ÖAW, TU Wien) moderiert die Veranstaltung. Am Tag nach dem Vortrag besucht Ferdi Schüth im Zuge der "Junior Academy" das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Anton Baumgartnerstraße 123, Alterlaa in Wien Liesing. Die vom Stadtschulrat für Wien organisierte "Junior Academy" ermöglicht Schülerinnen und Schülern mit international führenden Forscherinnen und Forschern in Kontakt zu treten und mit ihnen über ihre Forschungsarbeit zu diskutieren.

Die nächste Carl Auer von Welsbach Lecture findet am 22. April 2009 statt. Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn, ISIS, Université Louis Pasteur, Straßburg und Collège de France, Paris, beleuchtet in seinem Vortrag "Von der Materie zum Leben: Chemie? Chemie!" die Chemie als Repräsentantin der Gesamtheit aller möglichen molekularen und supramolekularen Spezies, von denen die in der Natur bereits erschaffenen Strukturen nur einen kleinen Teilbereich darstellen.



Termin:
Ferdi Schüth
Wasserstoffspeicher für Anwendungen im Automobilbau
Mittwoch, 18. März 2009, 18:15 Uhr
Festsaal der ÖAW, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Der Eintritt ist frei.


Das Gesamtprogramm der Carl Auer von Welsbach Lectures 2008/2009
Folder [PDF]
Plakat [PDF]


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