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26.06.2009

Erlesenes in Herzogenburg

Präsentation des Kurzinventars der illuminierten Handschriften und  Inkunabeln



Das Kurzinventar der illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Stiftsbibliothek Herzogenburg steht als Web-Präsentation ab sofort sowohl der Scientific community als auch einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Präsentation findet am Samstag, 27. Juni 2009, 19:30 Uhr, in der Stiftsbibliothek Herzogenburg, Stiftsgasse 3, 3130 Herzogenburg statt.

Das Kurzinventar der illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Stiftsbibliothek Herzogenburg wurde von Martin Roland (Kommission für Schrift und Buchwesen des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)) und Armand Tif (Universität Wien) erstellt. Martin Roland und Armand Tif sind Mitarbeiter des Otto Pächt-Archivs, einer Kooperation zwischen der ÖAW, Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters und der Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte. Die am Otto Pächt-Archiv beheimateten Katalogisierungsprojekte werden seit vielen Jahren vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) finanziell unterstützt.

Erstmals Online-Präsentation

Die mittelalterliche Buchmalerei ist seit über 100 Jahren ein Schwerpunkt der kunsthistorischen Forschung in Wien, wobei das Otto Pächt-Archiv die zentrale wissenschaftliche Einrichtung darstellt. Hier werden Bestandskataloge diverser österreichischer Bibliotheken erarbeitet; Schwerpunkte bilden die Österreichische Nationalbibliothek, die Universitätsbibliothek Graz und die Oberösterreichische Landesbibliothek in Linz. Mit dem nun vorgestellten Kurzinventar wird erstmals ein Bestand direkt für die Online-Präsentation aufgearbeitet. Diese bietet neben etwa 1500 digitalen Abbildungen auch einen entsprechenden wissenschaftlichen Apparat, der Grundinformationen zu den illuminierten Handschriften und Inkunabeln beinhaltet. Die digitalen Bilder stellen den Ausgangspunkt dar, zu dem weitere Informationen abgerufen werden können.

Im Gegensatz zu den in gedruckter Form erscheinenden ausführlichen Katalogen des Otto Pächt-Archivs beschränkt sich das Online-Kurzinventar auf eine Basiserschließung des Buchschmucks. Ein wichtiger Aspekt war die selektive Präsentation des Bildmaterials im Internet. Statt massenhafter, aber unreflektierter Volldigitalisierung wurden aussagekräftige Beispiele ausgewählt. Der Fokus lag auf einer benützerfreundlichen Gestaltung des Webauftrittes. Dazu gehört die Möglichkeit für den User, mit den Bearbeitern in Kontakt zu treten. Das Inventar will den Anstoß zu weiterer wissenschaftlicher Vernetzung bieten. Fächerübergreifend können neue Erkenntnisse eingebunden werden.

Das Herzogenburger Kurzinventar ist sowohl als eigenständiges Produkt benützbar als auch als Teil einer größeren infrastrukturellen Vernetzung. Der Webauftritt ist an die von Alois Haidinger (ÖAW) erstellte Datenbank zu allen in Österreich aufbewahrten Handschriften angebunden.


Kurzinventar der illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Stiftsbibliothek Herzogenburg
Einladung zur Präsentation
Otto Pächt-Archiv
Kommission für Schrift und Buchwesen des Mittelalters der ÖAW
Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte
Datenbank zu allen in Österreich aufbewahrten Handschriften


Kontakt:
Dr. Martin Roland
Kommission für Schrift und Buchwesen des Mittelalters
Zentrum Mittelalterforschung
Österreichische Akademie der Wissenschaften
T +43 1 4277-414665
martin.roland@oeaw.ac.at
www.ksbm.oeaw.ac.at


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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F +43 1 51581-1227
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