Suche      Home      Kontakt      Sitemap      Deutsch

Carl Auer von Welsbach

Symposium und Festveranstaltung anlässlich des 150. Geburtstages



Carl Auer von Welsbach (1858-1929) war ein österreichischer Chemiker und Erfinder, der seine Entwicklungen auch zu wirtschaftlichem Erfolg führen konnte. Aus Anlass der 150. Wiederkehr seines Geburtstages würdigt die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) seine vielfältigen Leistungen im Rahmen eines Symposiums und einer Festveranstaltung am 4. Juni 2008.

Nach dem Studium der Chemie in Wien und Heidelberg, wo er mit Untersuchungen an den Seltenen Erden begann, kehrte er nach Wien zurück. Ihm gelang die Entdeckung der chemischen Elemente Neodym, Praseodym sowie die die Zerlegung des Ytterbiums in zwei Elemente. 1885 erfand er den Glühstrumpf, der die damals schon bekannte Gasbeleuchtung wesentlich verbesserte. Auer beschäftigte sich auch mit dem elektrischen Licht: 1898 ließ er die erste brauchbare Metallfadenlampe patentieren. Weitere Verdienste erwarb er sich durch die Erfindung des Zündsteins im Feuerzeug.

Das Symposium würdigt Auer von Welsbach unter anderem als Erfinder, als Firmengründer, als Patentinhaber, als Entdecker von Seltenen Erden, als Mentor berühmter Wissenschaftler und nicht zuletzt als Leitbild für moderne Forschung und Entwicklung. Den Abschluss bildet eine Festveranstaltung mit einem Vortrag von Kurt Komarek zum Thema "Plus Lucis".


Weitere Informationen


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations@oeaw.ac.at