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04.07.2008

"Best of Biotech"-Hauptpreis an Grazer Forscherteam um Karl Lohner

Arbeiten zu neuartigem Antibiotikawirkstoff ausgezeichnet




Das Spin-off Projekt pba<sup>3</sup> (Peptid basierende antimikrobielle und anti-endotoxische Agentien) des Teams um Karl Lohner am Institut für Biophysik und Nanosystemforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Graz gewann den mit 15 000 Euro dotierten Hauptpreis des diesjährigen Business-Wettbewerbs "Best of Biotech".

Karl Lohner und sein Team (Foto: Wolfgang Voglhuber)
Die dramatische Zunahme von Resistenzen gegen Antibiotika erfordert die Entwicklung innovativer Behandlungsstrategien gegen Infektionskrankheiten. Im Rahmen eines EU-Projekts haben die Grazer Wissenschafter am ÖAW-Institut einen neuartigen Wirkstoff entwickelt, der sich gegenüber herkömmlichen Antibiotika durch zwei wesentliche Vorteile auszeichnet: rasche und selektive Zerstörung der bakteriellen Zellmembran und die Neutralisierung der giftigen Bruchstücke der zerstörten Krankheitserreger. Diese so genannten Endotoxine können vor allem bei geschwächten Patienten, etwa älteren Menschen, Krebs- oder Transplantationspatienten, zum septischen Schock führen. Die auf dem neuen Wirkstoff zu entwickelnden Medikamente sollen wesentlich verbesserte Heilungschancen eröffnen und aufgrund des Wirkungsmechanismus die Ausbildung von Resistenzen hintan halten.

Für die neuartigen Wirkstoffe wurde ein internationales Patent angemeldet. Der Businessplan für das pba<sup>3</sup>-Spin-off Projekt ist aus 16 Einreichungen des Best of Biotech Wettbewerbs als Sieger hervorgegangen.


www.bestofbiotech.at


Kontakt:
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