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Vom Umgang mit den Ressourcen

Expertinnen und Experten diskutieren am 9. Dezember 2008



Städte und Staaten werden nicht nur von Konflikten um Nahrung sondern auch um Energie, Rohstoffe, Arzneien und Raum bestimmt. Armut, Hunger, Seuchen, Wassermangel, Energiekrisen und Bodendegradation zeigen, dass wir auch in einer globalisierten Welt noch keine Lösungen gefunden haben und dass Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit in der Ressourcennutzung allzu oft leere Phrasen der Entscheidungsträger sind.

Verfügt die Erde überhaupt über genügend Ressourcen, um den steigenden Bedarf zu decken? Welche Ursachen stehen hinter der Ressourcenverknappung? Wie werden diese Themen von Wissenschaft und Politik definiert? Gibt es so etwas wie Gerechtigkeit beim Zugang zu den Ressourcen? Mit diesen Fragen setzt sich die Veranstaltung "Vom Umgang mit den Ressourcen" am 9. Dezember 2008 in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) auseinander. Veranstalter sind die Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien der ÖAW (KIÖS) und die Kommission für Entwicklungsfragen bei der ÖAW (KEF) in Zusammenarbeit mit der interdisziplinären Arbeitsgruppe "Globaler Wandel - Regionale Entwicklung" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Wird der Boden ausreichen? Reinhard Hüttl, Professor für Bodenschutz und Rekultivierung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, wird sich der Frage widmen, ob es genug Boden gibt, um Nahrung, Futter und Energie auch in Zukunft in genügender Menge herstellen zu können.

Welches Potential haben erneuerbare Ressourcen? Sten Nilsson, Acting Director des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg wird die Grenzen erneuerbarer Ressourcen beleuchten.

Gibt es eine gerechte Ressourcenverteilung? Clemens Sedmak, FD Maurice Professor of Moral and Social Theology des King's College London, wird die Frage aufwerfen, ob die vorhandenen Ressourcen überhaupt gerecht verteilt werden können und was die Voraussetzungen für eine gerechte Verteilung wären.

Lyla Mehta, Research Fellow am Institute for Development Studies (IDS) der Universität Sussex, wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft, die Wasserknappheit, thematisieren.

Steigende Preise für Nahrung und Energie tragen aktuell bedeutend zur Inflation bei. Wird sich dieser Trend langfristig fortsetzen? Was kann dagegen unternommen werden und was sind die Konsequenzen davon? Mit diesen Zukunftsfragen wird sich Erich Streissler, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre, Ökonometrie und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Wien, Mitglied der ÖAW-Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien und wirkliches Mitglied der ÖAW, auseinandersetzen.

Die abschließende Podiumsdiskussion wird von Birgit Habermann, Kommission für Entwicklungsfragen bei der ÖAW, moderiert.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Veranstaltungsort ist der Festsaal der ÖAW, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien. Beginn: 14:00 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.


Weitere Informationen


Kontakt:
DI Viktor Bruckman
Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postgasse 7-9, 1010 Wien
T +43 1 51581-3200
F +43 1 51581-3203
M +43 664 4259882
viktor.bruckman@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/kioes


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
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F +43 1 51581-1227
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