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09.05.2007

Wasser-Wissen schafft Leben

Ökologie tropischer Flüsse als Beitrag zum Einkommen für Menschen auf Sri Lanka / KEF-Research for Development Roundtable am 14. Mai



Immer mehr österreichische Forscher und Forscherinnen leisten - neben zahlreichen NGOs und der staatlichen EZA - einen wertvollen Beitrag zur Armutsbekämpfung: Sie engagieren sich gemeinsam mit lokalen Partner(inne)n in Ländern des Südens im Rahmen von Projekten, die das Leben der Menschen vor Ort deutlich verbessern.

Bei der Veranstaltungsreihe "Research for Development Roundtables" der Kommission für Entwicklungsfragen (KEF) bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wird es den Projektpartner(inne)n aus Entwicklungsländern ermöglicht, ihr von der KEF finanziertes Projekt in Österreich zu präsentieren und sich in Anschluss an die Präsentation einer kritischen Diskussion mit anderen Expert(inn)en zu stellen.

Bei der nächsten Veranstaltung am 14. Mai 2007, 14 bis 16 Uhr, an der Universität Innsbruck wird eine Projektpartnerschaft zwischen Sri Lanka und Österreich vorgestellt.

Das aktuelle Projekt ist einerseits grundlagenorientiert und erforscht die Fließgewässerökologie Sri Lankas - andererseits hat das Projektteam einen engen Kontakt zu den Behörden und zur lokalen Bevölkerung aufgebaut. Die Erhaltung intakter Flüsse ist nicht nur aus ökologischer Sicht wichtig - durch Fischerei und Tourismus sind sie auch eine wichtige Einkommensquelle.

Sri Lanka ist ein ökologisch sehr artenreicher Lebensraum, mit über 100 Flusssystemen und von Menschenhand geschaffenen Seen. Leider sind diese jedoch nur mangelhaft erforscht, und die Umsetzung von Forschungserkenntnissen auf institutioneller Ebene findet nur am Rande statt. Die Übernutzung der Gewässer, die Vermehrung von eingeführten Fremdarten, und die drastischen Veränderungen des Lebensraums sind auch eine Bedrohung für die Ökologie der Flüsse geworden. Sri Lanka möchte daher Strategien entwickeln, um mehr Bewusstsein für den Reichtum an Biodiversität und natürlichen Ressourcen in der eigenen Bevölkerung zu schaffen.

In Zusammenarbeit von Wissenschaftler(inn)en aus Sri Lanka und Österreich wurde mit viel Engagement ein Beitrag zu Bildungsmöglichkeiten auf sehr lokaler Ebene mit Trainingsprogrammen, Workshops und einer Stärkung der Forschungskapazitäten in der Fließgewässerökologie erreicht. Ein wichtiges Ziel ist auch die Stärkung der Lehre an den betroffenen Universitäten.

Die Expert(inn)enrunde wird dieses Projekt als Beispiel dafür diskutieren, wie Grundlagenforschung den Kontakt zur lokalen Bevölkerung sucht, und Wissenschaft im Sinne der Millenniumsentwicklungsziele an die betroffenen Menschen zu deren Nutzen zugänglich macht um ihre Einkommenssituation zu verbessern.


Termin:
Wasser-Wissen schafft Leben
Die Ökologie tropischer Flüsse als Beitrag zum Einkommen für Menschen auf Sri Lanka
14. Mai 2007, 14:00-16:00 Uhr
Universität Innsbruck, Claudiasaal,
Innsbruck - Altstadt, Herzog-Friedrich-Str. 3/II, 6020 Innsbruck

Eine gemeinsame Veranstaltung der Kommission für Entwicklungsfragen bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit der Universität Innsbruck.


Weitere Informationen


Kontakt:
Mag. Birgit Habermann
Kommission für Entwicklungsfragen (KEF)
bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
Tel +43 1 51581-3202
birgit.habermann@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/kef


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
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