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Gemeinsam forschen, gemeinsam lernen

Forschungspartnerschaften in der Entwicklungszusammenarbeit:  Diskussion am 28. Februar 2007



Was motiviert Wissenschafter(innen) aus verschiedenen Kontinenten zur Zusammenarbeit? Wer profitiert davon, wie nachhaltig sind Forschungspartnerschaften, was bringt das den betroffenen Menschen im Süden und was haben wir in Österreich davon? Diese und andere Fragen sind Themen des Buches "Gemeinsam forschen, gemeinsam lernen. Forschungspartnerschaften in der Entwicklungszusammenarbeit" der Kommission für Entwicklungsfragen bei der ÖAW.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Aktuelle Sachbücher im Gespräch" der Büchereien Wien gibt eine hochkarätige Expert(inn)enrunde am 28. Februar 2007, 19:00 Uhr in der Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien, Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kulturen im Dienste der Forschung. Diskutiert werden die Erfahrungen aus Sicht der Partner im Norden und Süden. Wie ist es ihnen bei der Zusammenarbeit ergangen, was haben sie dabei gelernt, und wie unterhält sich beispielsweise ein/e Biologe/in in einem fremden Land mit Menschen deren Sprache und Kultur er/sie nicht kennt? Was bringt Wissenschafter(innen) verschiedener Kontinente zusammen und was trennt sie?

Wissenschaftliche Zusammenarbeit spielt sich jenseits der üblichen Klischees der Entwicklungszusammenarbeit ab. Auch Länder wie Äthiopien und Nepal haben die Bedeutung von Bildung und Wissenschaft längst erkannt und können alternative Wissenssysteme vorweisen, die auch uns viel Möglichkeit zum Lernen geben. Projekte der KEF handeln vom biologischen Landbau, von medizinischer Forschung zur besseren Diagnose von Malaria, und von Teledermatologie um Hautkrankheiten in entlegenen Gebieten Ugandas bekämpfen zu können. Lokales Wissen von Heiler(inne)n in Indonesien wird ebenso erforscht wie historische Landtitel von Quechua-Gemeinden in Peru und technische Innovationen zur Hangsicherung in Nepal.

"Wie unser Buch aufzeigt, hinkt Österreich in manchen Bereichen internationalen Standards und Trends noch hinterher", sagt Birgit Habermann von der Kommission für Entwicklungsfragen bei der ÖAW und Moderatorin der Veranstaltung. "Es ist daher umso wichtiger, klar zu dokumentieren, welche Rolle Forschung in der Entwicklungszusammenarbeit spielt, und dass es sich um ernstzunehmende Partnerschaften mit wissenschaftlich fundierten Ergebnissen handelt."


Termin:
Gemeinsam forschen, gemeinsam lernen. Forschungspartnerschaften in der Entwicklungszusammenarbeit
28. Februar 2007, Beginn: 19:00, Hauptbücherei, 7, Urban-Loritz-Platz 2a, Veranstaltungssaal, 3. Stock

Es diskutieren:
Gudrun Lettmayer, Mitglied der Kommission für Entwicklungsfragen, Autorin und Senior Researcher am Institut für Nachhaltige Techniken und Systeme, JOANNEUM RESEARCH

Kindu Mekonnen, Projektleiter aus Äthiopien, Autor und Doktoratsstudent an der Universität für Bodenkultur, Department für Wald- und Bodenwissenschaften

Roland Linzner, Projektleiter, Autor und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität für Bodenkultur, Department Wasser-Atmosphäre-Umwelt

Moderation:
Birgit Habermann, Koordinatorin der Kommission für Entwicklungsfragen, Autorin und verantwortlich für Redaktion und Herausgabe der Buches "Gemeinsam forschen, gemeinsam lernen. Forschungspartnerschaften in der Entwicklungszusammenarbeit"

Weitere Informationen zur Veranstaltung


Zum Buch:
Gemeinsam forschen, gemeinsam lernen. Forschungspartnerschaften in der Entwicklungszusammenarbeit
Herausgeber: Kommission für Entwicklungsfragen
Verlag: Österreichische Akademie der Wissenschaften (VÖAW)
ISBN: 3-7001-3767-2
Erscheinungsdatum: 2006
180 Seiten, 26,6x19,6cm, zahlr. farbige Abb., broschiert
Link


Kontakt:
Mag. Birgit Habermann, MSc
Kommission für Entwicklungsfragen
bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-3202
birgit.habermann@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/kef


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations@oeaw.ac.at