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17.04.2007

Can composting contribute to urban food security?

Experiences from collaborative research in West Africa 
KEF-Research for Development Roundtable am 23. April 2007



Immer mehr österreichische Forscher und Forscherinnen leisten - neben zahlreichen NGOs und der staatlichen EZA - einen wertvollen Beitrag zur Armutsbekämpfung: Sie engagieren sich gemeinsam mit lokalen Partner(inne)n in Ländern des Südens im Rahmen von Projekten, die das Leben der Menschen vor Ort deutlich verbessern.

Bei der Veranstaltungsreihe "Research for Development Roundtables" der Kommission für Entwicklungsfragen (KEF) bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wird es den Projektpartner(inne)n aus Entwicklungsländern ermöglicht, ihr von der KEF finanziertes Projekt in Österreich zu präsentieren und sich in Anschluss an die Präsentation einer kritischen Diskussion mit anderen Expert(inn)en zu stellen.

Bei der nächsten Veranstaltung am 23. April 2007, 18 bis 20 Uhr, an der Universität für Bodenkultur, wird eine langjährige Projektpartnerschaft zwischen Guinea und Österreich präsentiert.

Die Zusammenarbeit zwischen der Universität für Bodenkultur und SENASOL, der bodenkundlichen Forschungsabteilung des Landwirtschaftsministeriums in Guinea, hat mit Untersuchungen zur Erfassung des nachhaltigen Ertragspotentials landwirtschaftlich genutzter Böden in Guinea vor zirka zehn Jahren begonnen.

Das aktuelle Projekt verfolgt einen sehr ganzheitlichen Ansatz: Organischer Abfall aus der Stadt wird kompostiert und in den landwirtschaftlichen Produktionssystemen in den stadtnahen Gebieten wiederum verwendet um zum Beispiel Gemüse für die städtischen Märkte zu produzieren. Das bringt auch wirtschaftliche Vorteile für die Bauern und Bäuerinnen, denn Düngemittel sind sehr teuer, und durch den Kompost kann die Produktion und damit das Einkommen verbessert werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Frauen, die sowohl auf den Märkten als auch in der landwirtschaftlichen Produktion wesentliche Aufgaben übernehmen.

Die Expert(inn)enrunde wird dieses Projekt als Beispiel dafür diskutieren, wie eine langjährige Forschungspartnerschaft in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und der lokalen Bevölkerung zu den Millenniumsentwicklungszielen beitragen kann. In Anbetracht der global zunehmenden Urbanisierung ländlicher Räume sind auch die Rahmenbedingungen des Projektes von großem Interesse für zukünftige Herausforderungen für Wissenschaft und Politik in der internationalen Zusammenarbeit.


Termin:
Can composting contribute to urban food security? Experiences from collaborative research in West Africa
Research for Development Roundtables
23. April 2007, 18:00-20:00 Uhr
Schwackhöferhaus, Seminarraum 06
Peter Jordan-Straße 82, 1180 Wien

Eine gemeinsame Veranstaltung der Kommission für Entwicklungsfragen (KEF) bei der ÖAW mit dem BOKU Research for Development Forum (DEV-FORUM).


Weitere Informationen


Kontakt:
Mag. Birgit Habermann
Kommission für Entwicklungsfragen (KEF)
bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
Tel +43 1 51581-3202
birgit.habermann@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/kef


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations@oeaw.ac.at