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07.06.2006

Neue Werkzeuge im Kampf gegen gefährliche Krankheitserreger

Symposium am Institut für Biophysik und Röntgenstrukturforschung



Ende Mai trafen Experten aus Spanien, Deutschland, Slowenien und Österreich am Institut für Biophysik und Nanostrukturforschung (IBN,vormals Institut für Biophysik und Röntgenstrukturforschung) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Graz zu einem Mini-Symposium über das Thema "Bekämpfung von Krankheitserregern durch den Einsatz von sogenannten Antimikrobiellen Peptiden" zusammen.

Ziel des Symposiums war die Erarbeitung neuer Strategien im Kampf gegen für den Menschen gefährliche Krankheitserreger wie Bakterien der insbesondere in den Krankenhäusern gefürchteten Gattung Pseudomonas. Diese können bei den bereits durch ihre Krankheit geschwächten Patienten Lungenentzündung sowie Sepsis und Herzerkrankungen verursachen.

Als Gastgeber fungierte Karl Lohner. Unter seiner Leitung beschäftigen sich am IBN Forscher(innen) intensiv mit dem Problem der zunehmenden Antibiotika-Resistenzen von Krankheitserregern. Das IBN-Team hat jahrelange Erfahrung in der Entwicklung von Antimikrobiellen Peptiden, einer vielversprechenden Alternative zur herkömmlichen Antibiotika-Behandlung. Lohner leitete und koordinierte das kürzlich erfolgreich abgeschlossene EU-Projekt ANEPID (Antimicrobial Endotoxin Neutralising Peptides to Combat Infectious Diseases). Die aus den ANEPID-Forschungsergebnissen entwickelten Strategien sollen in den nächsten Jahren in einem EU-Folgeprojekt und über Patentierung verwirklicht werden.


ANEPID


Kontakt:
Doz. Dipl.-Ing. Dr. Karl Lohner
Institut für Biophysik und Nanostrukturforschung
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A-8042 Graz
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