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22.06.2006

Europäer und Biotechnologie

Eurobarometer 64.3 - Sechste Repräsentativumfrage zur Biotechnologie  seit 1991 / Präsentation am 22. Juni 2006 in Brüssel



Europäer(innen) stehen technologischen Entwicklungen zunehmend optimistisch gegenüber und sind besser über Biotechnologie informiert. Das geht aus der aktuellen Eurobarometer-Umfrage zur Biotechnologie hervor, die am 22. Juni 2006 in Brüssel vorgestellt wird.

Die Umfrage "Europäer und Biotechnologie 2005" wurde von einer internationalen Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. George Gaskell, London School of Economics, unter Mitarbeit der Abteilung Sozial- und Wirtschaftspsychologie der Universität Linz (Dr. Nicole Kronberger, a. Prof. Dr. Wolfgang Wagner) und des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Dr. Helge Torgersen) durchgeführt.

Aufgeschlossen gegenüber manchen Risiken ist man vor allem dann, wenn technologische Neuerungen einen Nutzen für viele versprechen. Medizinische Anwendungen und industrielle Produkte der Biotechnologie werden weitgehend befürwortet. Auch embryonale Stammzellforschung wird bejaht, wenn sie streng geregelt wird.

Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel treffen in vielen Ländern und insbesondere in Österreich auf Ablehnung - auch bei Vorteilen für die Konsumenten. Trotz dieses Widerstands sind aber die EuropäerInnen technologischen Neuerungen gegenüber generell aufgeschlossen.

Während eine Mehrheit gewillt ist, Entscheidungen über neue Technologien an Experten abzugeben, gibt es eine bedeutende Minderheit, die moralische und ethische Gesichtspunkte verstärkt in der Öffentlichkeit behandelt sehen wollen. Das ist insbesondere in Österreich der Fall.


Weitere Informationen und Grafiken [PDF]
Presseinformation Europäische Kommission


Kontakt:
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T 0732 2468-8224 oder -8225

Dr. Helge Torgersen
T 01 7102510-6588

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T 0732 2468-8577 oder -8225



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