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25.01.2006

Wissenschaft und Forschung in Europa

Internationaler Workshop am 26. und 27. Jänner 2006 an der ÖAW



Wissenschaft und Forschung tragen wesentlich dazu bei, Europas wirtschaftliche Kraft zu erhalten und auszubauen. Rapide Fortschritte der Forschung, die steigende Bedeutung der Biowissenschaften, neue wissenschaftliche Fragestellungen sowie Änderungen der Forschungsprozesse an sich haben die europäische Forschung grundlegend gewandelt. Wissen wird zunehmend zum nationalen und kontinentalen Rohstoff. Grundlagen- und Angewandte Forschung nähern sich bis zum Konnex mit industrieller Forschung aneinander an.

Die traditionellen Konzepte von Grundlagen- und Angewandter Forschung müssen überdacht werden: Am 26. und 27. Jänner 2006 veranstaltet die Österreichische Akademie die Wissenschaften (ÖAW) gemeinsam mit der Academia Europaea den hochkarätig besetzten Workshop "European Science: A Modern Interpretation of Basic and Applied Research". Ziel dieser Tagung ist es, das Potenzial des Europäischen Forschungsraumes, die Möglichkeiten des EU-Forschungsrates sowie die Rolle der Akademien beleuchten.

Die künftige Forschungs- und Entwicklungsförderung sowie die Koordination aus europäischer und österreichischer Sicht sind ebenso Themen des Workshops wie die Einbeziehung der Sozial- und Humanwissenschaften in ein erweitertes naturwissenschaftliches Forschungsszenarium. Nicht zuletzt wird es darum gehen, die politischen Verantwortlichkeiten und sozialen Auswirkungen zu diskutieren, die mit einer kostenintensiven "modernen" Wissenschaft einhergehen. Eine Gesellschaft, die Forschung intensiv fördert, kann erwarten, dass die Erkenntnisse einen messbaren gesellschaftlichen Nutzen liefern.

Zu den Vortragenden zählen der Präsident der Academia Europaea, Jürgen Mittelstrass, der Präsident der ÖAW, Herbert Mang, die Präsidentin des EU-Forschungsrats, Helga Nowotny, sowie der Präsident des Wissenschaftsfonds Christoph Kratky. Den Konnex zwischen der europäischen und österreichischen Forschungspolitik wird Peter Kowalski, Sektionschef im Wissenschaftsministerium, erläutern. Hochrangige Vertreter ausländischer Akademien der Wissenschaften werden die Perspektive der jüngeren EU-Mitgliedsstaaten auf den Europäischen Forschungsraum sowie die Rolle der Akademien im europäischen Zusammenhang darlegen. Schließlich stellen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen Stellenwert und Implikationen von moderner Forschung zur Diskussion.

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